1. FC Nordenham wartet weiter auf den Befreiungsschlag
0:3 gegen Großenkneten – jetzt soll gegen Wiefelstede die Wende her
Der 1. FC Nordenham steckt weiter in einer Ergebniskrise. Gegen den Tabellenvierten TSV Großenkneten kassierte der FCN eine 0:3-Heimniederlage und wartet damit seit sieben Spielen auf einen Sieg.
Ein Pflichtsieg war dieses Duell für Nordenham sicher nicht. Großenkneten gehört zu den stärksten Teams der Bezirksliga Weser-Ems 2 und zeigte in Nordenham, warum die Mannschaft oben mitspielt. Trotzdem bleibt für den FCN das Gefühl: Jetzt muss bald wieder ein Erfolgserlebnis her.
Bauer bringt Großenkneten vor der Pause in Führung
Die Gäste erwischten den besseren Moment im ersten Durchgang. Yannick Bauer traf in der 33. Minute zum 0:1. Mit diesem knappen Rückstand ging es für Nordenham in die Pause – noch war also alles drin.
Nach dem Seitenwechsel blieb der FCN im Spiel, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Stattdessen machte Großenkneten in der Schlussphase alles klar. Andre Reimann erhöhte in der 77. Minute auf 0:2, Lukas Dalichau setzte in der 90. Minute den Treffer zum 0:3-Endstand.
Sieben Spiele ohne Sieg – aber noch Polster nach unten
Durch die Niederlage bleibt der 1. FC Nordenham bei 29 Punkten. Der Blick auf die Tabelle zeigt: Die Serie ist ärgerlich, die Lage aber weiterhin kontrollierbar. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt sieben Punkte.
Genau deshalb dürfte beim FCN eigentlich nichts mehr anbrennen. Trotzdem gilt: Wer sieben Spiele in Serie nicht gewinnt, braucht dringend wieder ein positives Signal. Nicht nur für die Tabelle, sondern auch für den Kopf.
Die nächste Chance kommt am kommenden Sonntag. Dann trifft Nordenham auf den Tabellenletzten SV Eintracht Wiefelstede. In diesem Spiel sollte der FCN wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.










