21,0975 Kilometer durch die Abbehauser Wisch

Lenneke Wopereis und Jochen Quaritsch organisieren den Bauernhof-Bootcamp-Halbmarathon

Wegen der Corona-Pandemie sind zahlreiche Laufveranstaltungen ins Wasser gefallen. Es gab zwar einige Alternativen. In der Wesermarsch waren das unter anderem die Sportgasm- und AOKNordsee-Firmenlaufchallenge. Doch diese Events hatten nicht den Charakter einer eintägigen Veranstaltung. Das ist beim Bauernhof-Bootcamp-Halbmarathon anders. 30 Teilnehmer haben sich für die 21,0975 Kilometer durch die Abbehauser Wisch angemeldet.

Lenneke Wopereis und Jochen Quaritsch sind laufbegeisterte Menschen. Vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie machten sie bei diversen Laufveranstaltungen mit. Sie bedauern die etlichen Absagen der Marathons und Halbmarathons auf der ganzen Welt. „Das hat natürlich gute Gründe“, sagt Lenneke Wopereis. Sie habe Verständnis dafür, dass Läufe mit Hunderten oder Tausenden Teilnehmern nicht stattfinden können.

Startschuss fällt um 10 Uhr

Daher hat sie gemeinsam mit Jochen Quaritsch einen Halbmarathon mit einer kleinen Teilnehmerzahl organisiert. 30 Teilnehmer sind zugelassen. „Wir möchten zumindest einer kleinen Gruppe das Gefühl einer echten Laufveranstaltung vermitteln“, sagt Lenneke Wopereis.

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So treffen sich die Läuferinnen und Läufer am kommenden Sonntagmorgen auf dem Bauernhof der Familie Wopereis in Abbehausen. Dort findet, wie berichtet, auch jeden Mittwoch das Bauernhof-Bootcamp statt. Einige Bootcamper haben sich für den Lauf angemeldet. Es nehmen aber auch Bekannte und Freunde der Organisatoren teil. „Wir werden selbst auch mitlaufen“, sagt Jochen Quaritsch. Das Event habe einen Fun-Charakter, es seien aber auch ehrgeizige Teilnehmer dabei.

Spende für die Tafel

Der Startschuss fällt um 10 Uhr. Jeder Läufer erhält ein T-Shirt. Freiwillige Helferinnen und Helfer sorgen für die Verpflegung an der Strecke. Der Rundkurs verläuft durch die Abbehauser Wisch und muss dreimal gelaufen werden. Die Streckenführung ähnelt der des Silvesterlaufes. „Es werden drei Zehner-Gruppen zeitversetzt starten, damit der Mindestabstand eingehalten werden kann. Alle Corona-Vorgaben werden umgesetzt“, erklärt Jochen Quaritsch.

Im Vorfeld haben die Läuferinnen und Läufer ein Startgeld in Höhe von 10 Euro überwiesen. Da Jochen Quaritsch die T-Shirts und die Unkosten bezahlt, wird das Startgeld eins-zu-eins an die Nordenhamer Tafel gespendet. „So können wir auch noch etwas für den guten Zweck tun“, freut sich Jochen Quaritsch.

Die Abbehauserin Lenneke Wopereis würde sich am Sonntag freuen, wenn Anwohner oder Interessierte die Teilnehmer am Straßenrand anfeuern würden – natürlich unter Einhaltung des Mindestabstands. Die Möglichkeit dazu besteht unter anderem auf dem Kurfürstendamm, im Neuenweg oder im Abbehauser Wischweg.

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