Bastian Möhlmann sichert sich zwei Kisten Bier

TSV Abbehausen III gewinnt zum Saisonauftakt mit 3:1 gegen Sillenstede - Möhlmann trifft doppelt

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Nachdem der TSV Abbehausen III nach der Vorbereitung inklusive erstem Pokalspiel mit 0 Siegen und 4:13 Toren da stand, hätte man meinen können, die Vorfreude auf den Start des Ligabetriebs gegen den TuS Sillenstede wäre verhalten. Allerdings war die Stimmung in der Kabine gewohnt unbekümmert und das dieses Mal offensiv interpretiere 5 -4 -1 mit Rico „Mister Bang“ Boyksen vor der Abwehr statt „Mighty“ Marc Tönjes dahinter, versprach etwas mehr Offensivpotential.

Zudem wurde der eigentlich gelernte Innenverteidiger Paul Segebrecht auf Anraten des Kapitäns Timo „das Bison“ Schnitger aufgrund der flinken Füße auf rechts Außen beordert. Das Spiel stand also entsprechend unter dem Sternzeichen des Neuanfangs.

Sven Bartels trifft zum 1:0

Der TSV begann ungewohnt offensiv und erarbeitete sich auf dem etwas geschundenen Heimatrasen immer wieder gute Chancen. Gerade über Außen war es Sege häufig möglich, seinem Gegenspieler zu entkommen, und mehrmals gefährliche Situationen alleine vorm gegnerischen Torwart zu kreieren, bei denen er im Abschluss aber zu oft überfordert wirkte wie ein durchschnittlicher Spieler des TSV III mit meinem alkoholfreien Bier.

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In der 27. Minute fand sein feines Zuspiel allerdings Sven „Demba“ Bartels, der es sich nicht nehmen ließ, und aus circa 12 Metern das Leder mit dem Außenrist über den gegnerischen Keeper lupfte – 1:0. Kurze Zeit später machte allerdings der Oberschenkel vom Torschützen mit der Nr. 11 zu (35.) und Bastian „Eisvogel“ Möhlmann betrat notgedrungen den Rasen, da die Ersatzbank keinen gelernten Stürmer zu bieten vermochte. Filmkenner können sich diesen Moment des Spieles als Chekhovs gun merken.

Möhlmann-Torwette bei „Bier and Win“

Sillenstede erarbeitete sich noch bis zur Halbzeit noch einige Chancen, aber präsentiere sich zu Abschlussschwach, um den Ausgleich zu erzielen. Der TSV kam allerdings auch noch zu einigen hochkarätigen Chancen. Unter anderem zu einer Situation, bei der sich Poppe und Sege den Ball circa 3 Mal im Sechszehner hin- und herspielten, nur damit Sege mit dem Abschluss den Außenpfosten traf. Slapstick vom Feinsten.

Da sicher der TSV in der aktuellen Aufstellung sehr sicher präsentiere, wurde vorerst von weiteren Wechseln abgesehen. Der Tempoverlust mit dem Möhlmann/Bartels-Wechsel musste allerdings aufgefangen werden und so hinterlegte Kassenwart Jan „The Coin“ Garbe eine Torquote von 1 Kiste pro Tor von Möhlmann und 1 Kiste bei keinem Tor von Möhlmann bei den offiziellen Buchmachern von Bier and Win. Möhlmann, von dieser Quote alles andere als begeistert, schaltete sogleich 6er und Marktkenner Stefan „Raiola“ Qualek ein, der eine Quote von 2 Kiste pro Tor zu 1 Kiste bei keinem Tor heraushandelte.

Spuren im Rasen nach Tor-Jubel

Sillenstede kam mit mächtig Feuer aus der Kabine und machte gehörigen Druck auf den TSV, der so selten einen sauberen Spielaufbau gestalten konnte und sich immer häufiger in der eigenen Hälfte in der Verteidigung wieder fand. 19 Minuten nach Anpfiff nutzte Sillenstede dann die mangelhafte Zuteilung des TSV nach einer Ecke und glich im 16er zum 1:1 aus.

Der TSV ließ sich vom Ausgleich allerdings nicht beirren und nutzte kurz darauf einen Konter über links außen, bei dem Poppe das Leder letztendlich von links nur noch auf den mitgeeilten Möhlmann zu schieben brauchte, der die Kugel links unten versenkte und somit die 2 Kisten fest machte. Die Spuren des anschließenden auf Knien eingesprungenen Jubels werden noch für Wochen von diesem Tor zeugen.

Eisvogel wird Wappentier

In der Folge blieb der TSV bei seinem defensiv auf Konter ausgerichtetem Konzept, ließ allerdings einige Chancen für den Gegner zu, der entweder im Abschluss zu unpräzise war, oder am Schlussmann Priebe oder dem eingegrätschten Bein von Tönjes scheiterten. In der 77. Minute war es erneut Möhlmann, der den zu weit draußen stehenden Torwart nutze und aus circa 20 Metern den Ball rechts oben einschweißte.

Der inzwischen stark lädierte Rasen des TSV sah danach noch heiße 13 Minuten, in denen sich beide Mannschaften noch einige Chancen erarbeiteten, die aber allesamt nicht von einem Tor gekrönt wurden. In der Folge ging der TSV mit 3:1 als Sieger vom Platz und der Eisvogel wird offizielles Wappentier des TSV.

Die Statistik

  • TSV: Luca Priebe – Jens Furche, Stefan Qualek, Paul Segebrecht, Jannes Müller, Rico Boyksen, Moritz Wickner, Matthias Poppe, Sven Bartels, Timo Schnitger, Marc Tönjes; eingewechselt: Ramon Thien, Bastian Möhlmann, Jan Garbe, Niklas Kirsch.
  • Tore: 1:0 Bartels (27.), 1:1 (64.), 2:1 Möhlmann (70.), 3:1 Möhlmann (77.).

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Die Tabelle

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