Heimspiel mit engem Ausgang: SVN-Frauen unterliegen Brockdorf
Annahmeprobleme und Aufschlagfehler kosten wichtige Punkte
Am Ende fehlten Nuancen: Die 1. Frauen des SV Nordenham I haben ihr Heimspiel gegen den SV GW Brockdorf I mit 0:3 (24:26, 17:25, 24:26) verloren. Trotz enger Satzverläufe in Durchgang eins und drei blieb der erhoffte Lohn aus.
Trotz der knappen Ergebnisse machte Trainer Stefan Plewka nach der Partie vor allem zwei Faktoren für die Niederlage verantwortlich: eine zu schwache Annahmeleistung und zu viele Aufschlagfehler. „Wir haben es Brockdorf immer wieder leicht gemacht, ins Spiel zu kommen“, so Plewka. „Mit dieser Annahmequalität und der Anzahl an Fehlern im Aufschlag wird es in engen Sätzen einfach schwer, Spiele für sich zu entscheiden.“
Personelle Sorgen schränken Optionen ein
Die personellen Voraussetzungen waren dabei alles andere als optimal. Neben den bereits bekannten Ausfällen von Kristina Behrens und Constanze Neehuis fielen kurzfristig auch Maryna Khodak und Rebecca Willuhn krankheitsbedingt aus. Dadurch stand dem SVN keine Wechselmöglichkeit zur Verfügung, um auf den Spielverlauf zu reagieren oder in kritischen Phasen für Entlastung zu sorgen.

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Kampfgeist da – Stabilität fehlt in den Schlüsselmomenten
Trotzdem zeigte Nordenham vor allem kämpferisch eine starke Leistung. In den Sätzen eins und drei ging es jeweils in die Verlängerung, doch in den entscheidenden Momenten fehlte die nötige Stabilität. Brockdorf nutzte die Unsicherheiten in der Annahme konsequent aus und profitierte von unnötigen Punktverlusten durch fehlerhafte Aufschläge. Besonders im zweiten Satz geriet der SVN früh ins Hintertreffen und fand gegen den konstanten Druck der Gäste kaum Mittel, um das Spiel wieder offen zu gestalten.
Blick nach vorn: Hoffnung auf Rückkehr der Spielerinnen
„Der Einsatz und der Wille haben gestimmt“, betonte Plewka dennoch. „Aber wir müssen deutlich sauberer spielen, wenn wir solche engen Spiele gewinnen wollen.“ Nun hofft der SVN auf eine baldige Rückkehr der erkrankten Spielerinnen, um in den kommenden Partien wieder mehr Stabilität und taktische Optionen zu haben.
Die Statistik
- SVN 1: Christin Gotzmann, Miriam Mogwitz, Kathrin Niedzella, Neriman Büsing, Lilia Folmer, Katharina Bohn, Lisa Schröder

















