Stark gekämpft beim Spitzenreiter: HSG fordert Altenwalde alles ab

30:23-Niederlage – Doch der Auftritt macht Mut für den Saison-Endspurt

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Obwohl die Herren der HSG Unterweser ihr Spiel in der Regionsliga beim Tabellenführer TSV Altenwalde II mit 30:23 verloren, verlangten sie dem Spitzenreiter einiges ab. Auch wenn die HSG mit leeren Händen nach Hause fährt, ist sich das Trainergespann Clari/Grotjahn einig: „Wir haben dem Tabellenführer alles abverlangt und unsere taktischen Vorgaben umgesetzt“. (von Olaf Büker)

In den Spielen gegen die SVGO Bremen hatte die HSG das Feuer vermissen lassen und sich zu viele technische Fehler erlaubt. Letzte Woche erwischte man auch gegen den TV Schiffdorf einen ganz schwachen Start, ehe man kurz vor Schluss zu seinem Spiel fand und noch das Remis holte.

Von Beginn an auf Augenhöhe

Im Spiel gegen Altenwalde war man gleich da und auf Augenhöhe. Zwar gingen die Gastgeber schnell mit 4:1 in Führung, doch die HSG kam auf 5:4 wieder heran. Dann zog Altenwalde bis auf 13:7 und 17:10 davon.

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Beim Seitenwechsel lag die HSG, da sie mehrfach in Unterzahl agieren musste, mit einem 18:12-Rückstand in der Kabine. Dies drückte die Stimmung aber nicht.

Starke Torhüter, treffsicherer Strahlmann

In der zweiten Hälfte ließ die HSG Unterweser nur noch zwölf Treffer zu. Wenn etwas durchkam, dann waren die Torhüter Sean Lotz und Alexander Schnitger zur Stelle und ließen den Altenwalder Angriff verzweifeln. Trotz allem war die Partie eine sichere Sache für den Tabellenführer.

Im Angriff war Rene Strahlmann gleich elfmal erfolgreich. Dabei konnte er alle sieben Strafwürfe sicher verwandeln.

Mit einer 30:23-Niederlage fuhr man zwar nach Hause, nahm aber das gute Gefühl mit in die nächsten Spiele und hofft noch immer auf einen möglichen Aufstieg am letzten Spieltag.

Die Statistik

  • HSG: Sean Lotz, Alexander Schnitger – Rene Strahlmann (11/7), Ben Grünewald (4), Sören Horstmann (2), Nils Brüning (2), Kevin Hünnekens (1), Malte Clari (1), Hauke Schneider (1), Ulf Dörrbecker (1), Torin Larisch, Norman Lange, Michael Grotjahn.

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