TSG Burhave kämpft, doch Aschendorf behält die Oberhand
Leistungssteigerung im dritten Satz macht trotz 0:3 Hoffnung
In der Bezirksklasse Oldenburg/Ostfriesland musste sich die TSG Burhave am Sonnabend auswärts der VG Aschendorf/Papenburg II mit 0:3 (13:25, 14:25, 21:25) geschlagen geben. Die Vorzeichen standen dabei alles andere als günstig.
Neben den verhinderten Heinz Decken und Jan Dirk Dunkhase meldete sich kurz vor der Abfahrt auch Nachwuchsspieler Finn Brock verletzt ab. Damit musste Burhave erneut mit einem dünn besetzten Kader die Reise antreten.
Umstellungen notwendig – Durchschlagskraft fehlt
Durch die Ausfälle war Trainer Carsten Bettig zu taktischen Anpassungen gezwungen: Mittelblocker Stefan Plewka übernahm erneut die Rolle des Stellers. Für den Kapitän ist diese Position keineswegs Neuland – dennoch fehlte der Mannschaft in den ersten beiden Durchgängen insgesamt die nötige Durchschlagskraft im Angriff.
Zu selten gelang es, sich gegen den gut organisierten Block der Gastgeber entscheidend durchzusetzen, längere Aufschlagserien blieben ebenfalls aus. Die Folge waren deutliche Satzverluste.
Mehr Dynamik nach Systemwechsel
Im dritten Durchgang reagierte Burhave schließlich mit einer Umstellung. Plewka kehrte auf seine angestammte Position im Mittelblock zurück. Damit lief die bewährte Achse zwischen Steller Ole Decken und Plewka wieder – eine Abstimmung, die nahezu blind funktioniert.
Der Angriff gewann spürbar an Dynamik und Variabilität. Mit zunehmender Sicherheit wuchs auch das Selbstvertrauen im gesamten Team. Die Annahme stabilisierte sich, der Angriff setzte gezieltere Akzente, und Burhave hielt den Satz lange offen.
Zwar reichte es am Ende nicht mehr für eine Wende, doch das 21:25 zeigte deutlich, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Unterm Strich steht zwar eine klare Niederlage, doch insbesondere die Leistungssteigerung im dritten Satz macht Mut für die kommenden Aufgaben – in der Hoffnung, personell bald wieder aus dem Vollen schöpfen zu können.


