ESV bleibt ungeschlagen – später Ausgleich kostet Heimsieg
2:2 gegen Heidmühle II: Serienlauf hält, doch der Frust sitzt tief
Auch im neunten Spiel in Folge bleibt der ESV Nordenham ungeschlagen. Gegen die starke Reserve des FC Heidmühle reichte es im Heimspiel allerdings nur zu einem Remis. Der Ausgleichstreffer fiel unglücklicherweise erst in der Nachspielzeit.
In der ersten Halbzeit passierte nicht viel. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend. Während sich der ESV auf Konter verlegte, blieb der Gast durch Standards gefährlich. Die groß gewachsenen Heidmühler brachten die ESV-Abwehr des Öfteren in Verlegenheit, ein Freistoß landete an der Querlatte. Auf der anderen Seite hatten Jan Drieling und Jannik Möbus aussichtsreiche Chancen. Aber es blieb bis zur Pause bei einem leistungsgerechten 0:0.
Nach der Pause wird es deutlich lebhafter
Nach der Pause entwickelte der ESV sehr viel Druck und muss eigentlich aufgrund guter Chancen in Führung gehen. Der FC Heidmühle II blieb weiter durch Standards gefährlich. Schultze gelang in der 62. Minute die Führung für den Gast. Er verwertete eine Hereingabe sehenswert per Seitfallzieher und ließ Kevin Ahlers im ESV-Gehäuse keine Abwehrmöglichkeit.
ESV dreht das Spiel – und kassiert doch noch das 2:2
Der ESV schlug zurück: Nach starker Vorarbeit durch Marcel Härtel brauchte Jannik Möbus in der 70. Minute nur den Fuß hinzuhalten. Zwei Zeigerumdrehungen später traf Olaf Speckels zum 2:1. Robin Lotz hatte einen Konter stark auf Jan Drieling gespielt. Bei dessen Hereingabe patzte der gegnerische Torhüter, und Olaf Speckels spitzelte den Ball ins Tor.
Viele Konterchancen blieben nun ungenutzt, und der ESV verlor jetzt wichtige Zweikämpfe. Ein Kopfball landete am Pfosten. Der ESV spielte seine Partie nicht clever zu Ende. Nach einem eigenen Einwurf in der Offensive spielte der Gast schnell und konsequent, und Karaki gelang dann tatsächlich in der Nachspielzeit noch der Ausgleich.
Das Spiel hatte kämpferisch eine hohe Intensität, blieb dabei aber immer fair. Das Unentschieden ist für den ESV sehr ärgerlich, aber irgendwie auch verdient.

