TSG Burhave unterliegt ersatzgeschwächt in Jever

2:1-Niederlage nach schwacher erster Halbzeit – Hoffnung durch bessere zweite Hälfte

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Bittere Niederlage für die TSG Burhave beim FSV Jever II: Zahlreiche Ausfälle – insgesamt zwölf, teils kurzfristige Absagen, darunter fünf Stammspieler – sorgten für eine deutlich veränderte Aufstellung und machten sich im Spielverlauf bemerkbar.

Die erste Halbzeit erklärte sich fast von selbst: Die TSG schien auf dem Rasenplatz in Jever phasenweise überfordert. Man stand häufig zu weit weg vom Gegner, und da dieser die Lufthoheit besaß, konnte er diese auch konsequent ausspielen. Folgerichtig fielen die Gegentore nach Standardsituationen – eine bekannte Schwäche der TSG. Beim 1:0 in der 23. Minute traf Lüken nach einer Ecke, nach dem gleichen Muster erhöhte Tjardes in der 31. Minute auf 2:0. Die TSG ließ dem Gegner weiterhin zu viel Raum und entwickelte kaum Druck gegen den Ball.

Umstellung bringt nach der Pause Besserung

In der zweiten Halbzeit hatte sich die TSG viel vorgenommen und trat deutlich verbessert auf. Eine Umstellung auf Dreierkette zeigte Wirkung: Man verteidigte höher und kam zu besseren Ballgewinnen. Einen davon nutzte Niklas Kittel in der 69. Minute zum 2:1-Anschlusstreffer. Zuvor war ein Abschluss von Wladimir Müller aus sieben Metern noch kurz vor der Linie geblockt worden.

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Zu wenig Durchschlagskraft trotz Chancen

Auch Garvin Willos Geiriseb und Justin Markiefka hatten mit Distanzschüssen Pech. Insgesamt wirkte die TSG jedoch verunsichert, es fehlte an Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen. So kam am Ende eine unglückliche Niederlage zustande.

Im nächsten Spiel geht es bereits um viel, denn dann trifft die TSG auf den direkten Abstiegskonkurrenten aus Seefeld.

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