Alles in die Waagschale geworfen und einen überaus wichtigen Sieg eingefahren: Die HSG Unterweser hat den TSV Intschede mit 25:19 besiegt. Da zeitgleich aber auch der TSV Bremervörde gegen die SVGO Bremen mit 30:25 gewann und die HSG Stade/Fredenbeck III ihr Spiel gegen den MTV Tostedt mit 33:27 für sich entschied, bleibt die Mannschaft von Trainer Bernd Neumann weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz. (von Olaf Büker)
Die Spielerinnen der HSG müssen damit weiterhin nur auf sich selbst schauen. Der TSV Intschede steht nach der Niederlage als erster Absteiger fest. In der kommenden Saison wird Intschede gemeinsam mit dem TSV Morsum als HSG Moin Wesermarsch an den Start gehen. Erstmals in dieser Saison hatte Trainer Bernd Neumann seinen gesamten Kader dabei. Auch Neuzugang Fenna van Dreumel war dabei. Rieke Asendorf stand nach der Geburt ihres Kindes ebenfalls erstmals in dieser Saison wieder im Aufgebot.
Die Gäste erwischten den besseren Beginn und führten schnell mit 2:0. Danach erzielte Fenna van Dreumel ihren ersten Treffer für ihr neues Team. Die HSG wurde langsam besser und lag nach zwölf Minuten mit 5:3 in Führung. Marie Lübben war es, die in der 26. Minute den Vorsprung auf sechs Tore schraubte (12:6). Beim Halbzeitpfiff lag die HSG mit 13:8 vorne. Immer wieder war es Torfrau Tanja Speckels-Huisman, die ihre Mannschaft im Spiel hielt.
Starke Phase bringt die HSG auf Kurs
Nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase der HSG. Die Angriffe wurden konzentriert durchgespielt, und so konnte der Vorsprung bis zur 37. Minute auf 17:10 ausgebaut werden. Wer nun dachte, das Spiel wäre gelaufen, musste enttäuscht auf das Spielfeld blicken. Plötzlich lief nichts mehr zusammen. Die Mannschaft nahm sich ihre obligatorische zehnminütige Auszeit. Technische Fehler häuften sich, und so baute die HSG ihren Gegner wieder auf.
Neumann-Team behält am Ende die Kontrolle
Nach dem 18:11 durch Liska Stuhrmann kamen die Gäste aus Intschede in der 46. Minute auf 18:16 heran. Trainer Neumann reagierte mit einer Auszeit. Er versuchte, wieder Ruhe ins Spiel zu bringen. Das gelang gut, und der Vorsprung wurde bis zur 52. Minute wieder auf 21:17 ausgebaut. Durch vier Tore in Folge – zweimal Louisa Plump sowie je einmal Mai Marie Speckels und Fenna van Dreumel – brachte sich die HSG wieder in eine klare Position. Beim Schlusspfiff stand dann doch ein recht klarer 25:19-Erfolg fest.
Trainer Bernd Neumann sagte nach dem Spiel: „Es ist uns ein eindrucksvoller Pflichtsieg gelungen. Das war der erste Schritt auf der Zielgeraden. Nun benötigen wir noch eine Sensation, einen Heimsieg und einen Auswärtssieg, alles genau in dieser Reihenfolge.“
Am kommenden Sonntag muss die HSG beim ATSV Habenhausen antreten.
Die Statistik
- HSG: Tanja Speckels-Huisman, Ahlke Kranz – Carinne Bauer (5), Louisa Plump (4), Fenna van Dreumel (3), Liska Stuhrmann (3), Astrid Eilers (3), Mia Speckels (3/3), Jana Seedorf (2), Marie Lübben (1), Rieke Asendorf (1), Christin Dubberke-Bruns, Celine Bohlken, Wiebke Ostendorf, Judith Palm, Janine Matschei.
Die Bilder

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