Aufholjagd ohne Happy End: Die Frauen der HSG Unterweser haben bei der SVGO Bremen ihre erste Saisonniederlage kassiert. Nach einem deutlichen Rückstand kämpfte sich das Team von Bernd Neumann noch einmal heran, unterlag am Ende aber knapp mit 15:16. (von Olaf Büker)
Die HSG musste in Bremen auf Fenna van Dreumel, Rieke Asendorf und Christien Dubberke-Bruns verzichten. Auch die langzeitverletzte Astrid Eilers stand weiterhin nicht zur Verfügung. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und gingen mit 3:1 in Führung.
Bremen setzt sich vor der Pause ab
Unterweser hatte zunächst Probleme im Spielaufbau. Die SVGO nutzte das aus und erhöhte ihren Vorsprung bis zur 21. Minute auf 7:3.
Zur Halbzeit lag die HSG mit 6:11 zurück. Nach dem Seitenwechsel verteidigten die Bremerinnen ihre Führung zunächst erfolgreich. In der 45. Minute betrug der Rückstand beim 9:13 weiterhin vier Tore.
Auszeit bringt neuen Schwung
Acht Minuten vor dem Ende stand es 16:12 für die Gastgeberinnen. HSG-Trainer Bernd Neumann nahm eine Auszeit und stellte seine Mannschaft noch einmal auf die Schlussphase ein.
Die Ansprache zeigte Wirkung. Unterweser erhöhte den Druck und erzielte allein in den letzten beiden Minuten drei Treffer. Carinne Bauer verkürzte in der Schlussminute auf 15:16 – für den Ausgleich blieb anschließend jedoch nicht mehr genügend Zeit.
Starke Abwehr hält die HSG im Spiel
Trotz der Niederlage überzeugte Unterweser erneut mit einer starken Abwehrleistung. Auch Torfrau Tanja Speckels-Huisman zeigte eine starke Partie und verhinderte mehrfach einen höheren Rückstand.
„Mit kompletter Truppe hätten wir die Punkte nach Hause geholt. Auf zum nächsten Spiel – es macht zurzeit richtig Spaß mit den Mädels“, sagte Neumann nach der Partie.
Am Sonnabend, 10. Oktober, empfängt die HSG Unterweser um 16.30 Uhr den TV Oyten III in der Rodenkircher Sporthalle.
HSG Unterweser: Tanja Speckels-Huisman, Ahlke Kranz – Louisa Plump, Jana Paul, Mia Marie Speckels, Carinne Bauer, Celine Bohlken, Judith Palm, Marie Lübben, Marlene Neumann, Janine Matschei und Mila Carstens.
