Andre Geiken zerlegt den TSV Abbehausen

Meyer-Elf kassiert 1:3-Niederlage gegen GVO Oldenburg - Schwache Leistung der Gastgeber

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Abgesehen von den ersten 20 bis 25 Minuten hat der TSV Abbehausen das heimische Publikum enttäuscht. Die Grün-Gelben zeigten sich gegen den GVO Oldenburg in der Defensive anfällig und konnten im Angriff zu selten Akzente setzen. Daher kassierten sie eine verdiente 1:3-Niederlage.

Die Elf von Trainer Frank Meyer war in den ersten Minuten um einen kontrollierten Spielaufbau bemüht. Sie hatte in der Anfangsphase auch mehr Ballbesitz. Die erste Chance der Partie hatte Danny Kühn. Nach einer Kopfball-Vorlage von Sebastian Rabe suchte er nicht entscheidend genug den Torabschluss, sodass die Möglichkeit verpuffte.

Danny Kühn lässt zwei gute Chancen ungenutzt

Bis zur 8. Minute war von den Gästen in der Offensive nicht viel zu sehen. Der ehemalige TSV-Coach Hans-Jürgen Immerthal hatte sein Team angewiesen, geduldig auf Konter zu warten. Davon sollte der GVO noch eine Menge bekommen. Den ersten schloss Andre Geiken direkt erfolgreich ab (8.).

Es folgte eine gute Viertelstunde der Gastgeber. Nach einer Balleroberung von Emanuel Radu kam Kühn an den Ball. Dessen Schuss war zu harmlos, um den GVO-Keeper in ernsthaft Bredouille zu bringen (16.). 120 Sekunden später tauchte Sebastian Rabe nach einem Pass von Andre Böse frei vor dem Oldenburger Tor auf. Er verstolperte jedoch den Abschluss.

Adrian Dettmers trifft per Kopf und muss später verletzt runter

In der 19. Minute fiel der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Ausgleich. Radu flankte das Leder auf Adrian Dettmers, der per zum 1:1 einnickte. Dieses Tor gab den Abbehausern keine Sicherheit. Im Gegenteil. Fortan ließen sich die Hausherren immer wieder auskontern.

Es war allein TSV-Keeper Sören Büsing und dem Unvermögen der Gäste zu verdanken, dass das 1:1 zur Pause noch Bestand hatte. Einen Geiken-Freistoß (22.) und eine Großchance von Lasse Dowrczak (28.) parierte der Abbehauser Schlussmann. In der 34. Minute schoss Dowrczak freistehend vorbei. Kurz vor der Pause rettete Maik Müller mit einer beherzten Grätsche das 1:1.

Taktische Umstellung bringt nicht den erwünschten Erfolg

Um nicht andauernd überrannt zu werden, stellte Meyer zur 2. Halbzeit von Dreier- auf Viererkette um. „Bis zum 1:2 wurde es auch ein wenig besser“, sagte der TSV-Trainer, dessen Neffe Adrian Dettmers sieben Minuten nach Wiederbeginn verletzt ausgewechselt werden musste.

Nach einer Stunde waren die Abbehauser in der Defensive wieder zu langsam, sodass Dworczak auf der Außenbahn enteilen konnte. Dessen Flanke köpfte Geiken freistehend zum 2:1 in die Maschen.

TSV-Keeper Sören Büsing verhindert höherere Niederlage

Sechs Minuten später folgte der Todesstoß für den TSV. Oldenburg fing einen haarsträubenden Fehlpass von Normen Hartmann ab, schaltete um und Geiken behielt alleine vor Büsing die Nerven – 3:1.

Danach passierte nicht mehr viel. Maik Müller köpfte nach einem Freistoß des eingewechselten Grzegorz Serednicki an den Pfosten (75.). Kurz vor dem Ende lief Geiken nochmal alleine Büsing zu, weil Lennart Wohlrab stehen blieb. Büsing verhinderte das 1:4.

Die Statistik

  • TSV: Sören Büsing – Maik Müller, Normen Hartmann, Lennart Wohlrab, Eike Reesing, Danny Kühn, Till Wickner (46. Nico Bischoff), Andre Böse, Adrian Dettmers (52. Grzegorz Serednicki), Emanuel Radu, Sebastian Rabe (68. Julian Hasemann).
  • Tore: 0:1 Geiken (8.), 1:1 Dettmers (19.), 1:2 Geiken (60.), 1:3 Geiken (66.).

Die Bilder

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