Auch Abbehausen kann Tabellenführer nicht stoppen

TSV hält gegen den Osnabrücker SC nur eine Hälfte mit - 0:4-Niederlage

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Der TSV Abbehausen kann den die Liga dominierenden Osnabrücker SC zu Hause nur eine Halbzeit lang am Sieg hindern. Die Grün-Gelben prägten die erste Hälfte mit ihrem Engagement und Kampfgeist, wurden im zweiten Abschnitt nach zwei frühen Gegentreffern jedoch ebenfalls mit einem 0:4 Opfer der Osnabrücker Dampfwalze, die bislang die gesamte Oberliga platt macht.

In der ersten Halbzeit lieferte der TSV in puncto Laufbereitschaft und Kampfgeist eine Vorstellung wie aus dem Lehrbuch und hielt den Spitzenreiter in Schacht. Die Osnabrückerinnen bezwangen bislang jeden ihrer Gegner, schienen sich an den Grün-Gelben in den ersten 45 Minuten jedoch die Zähne auszubeißen.

Kämpferische Leistung stimmt

Zwar hatten sie Gäste mehr vom Spiel, wussten diese Anteile allerdings nicht in etwas Zählbares umzumünzen. Für Abbehausen schien es möglich, einen unerwarteten Punktgewinn aus diesem Spiel mitzunehmen. „Die kämpferische Leistung, der Mut und vor allem auch der Zusammenhalt in der ersten Halbzeit haben gestimmt, das sah sehr gut aus. Mit dieser Leistung wäre durchaus etwas drin gewesen. Ich tu mich schwer mit dem Wort Überraschung, aber es wäre ein durchaus unerwartetes Resultat gewesen“, sagte TSV-Trainer Daniel Behrens.

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Es blieb jedoch beim „wäre“. Nach Wiederanpfiff machten die Osnabrückerinnen kurzen Prozess mit dem TSV und schlugen innerhalb von zehn Minuten gleich zwei Mal zu. Patrizia Landwehrmann und Lea Althof trafen. „Diese Tore haben uns das Genick gebrochen“, so Behrens.

Nach einer Stunde ist die Partie entschieden

Wieder nur fünf Minuten später beseitigte Pia Flottemesch mit ihrem Treffer zum 3:0 sämtliche Zweifel an einem Sieg der Gäste (60.). Caren Holzenkamp setzte in der 78. Minute den Schlusspunkt zum 4:0.

„Der Sieg war im Endeffekt verdient, Osnabrück hatte das Spiel in der Hand. Wir können auf der Leistung der ersten Halbzeit aber aufbauen. Diese hat uns gezeigt, dass wir auch gegen Titelanwärter der Liga gegenhalten können. Leider hat uns am Ende die Kraft und auch ein Stück weit die Geduld für ein positives Resultat gefehlt“, resümierte Behrens.

Die Statistik

  • TSV: Nathalie Mertens – Katrin Grube, Pia Templin, Jule Hedemann, Nadine Schiller, Ann Christin Luga (C), Merle Emmert, Alkje Detmers (46. Laura Beerhorst), Jana Oonk, Geske Kaemena, Henrike-Sophie Bultmann.
  • Tore: 0:1 Patrizia Landwehrmann (49.), 0:2 Lea Althof (55.), 0:3 Pia Flottemesch (60.), 0:4 Caren Holzenkamp (78.).

Die Bilder

Die Tabelle

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