Dämpfer für den AT Rodenkirchen beim HFC

Trotz früher Führung verlieren die Stadlander mit 2:5 beim Heidmühler FC II

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Nach dem erfolgreichen Ligastart gegen die SG Wangerland II muss der AT Rodenkirchen einen ersten Dämpfer hinnehmen. Bei der Reserve des Heidmühler FC müssen die Stadländer sich, trotz Traumstart, mit 5:2 geschlagen geben.

Bereits nach zwei gespielten Minuten konnte Muhamad Rizai den ATR mit einem Traumtor in Führung bringen. Er nahm ein Zuspiel am Sechzehner an und beförderte das Spielgerät per Dropkick in den Winkel des Heidmühler Gehäuses. Danach war das Spiel von langen Bällen und vielen Spielunterbrechungen geprägt, was dazu führte, dass kein richtiger Spielfluss aufkommen konnte.

Mirko Scheltwort erzielt das 2:2

Mitte der ersten Hälfte erhöhte der HFC den Druck und wurde durch einen Doppelschlag von Ingo Weiss (23. Minute) und Jannis Köster (27. Minute) belohnt. Beide Tore hatten für die Rodenkircher allerdings einen faden Beigeschmack, da diese aus abseitsverdächtiger Position erzielt wurden. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff konnte ATR-Angreifer Mirko Scheltwort ein zu kurz geratenes Zuspiel der Heidmühler Hintermannschaft erlaufen und zum 2:2 einschieben (41. Minute).

Nach der Pause zeigte sich eine ähnliche Partie, in der es weiterhin zerfahren zuging. In der 50. Minute war es dann Michel von Borstel, der den AT Rodenkirchen vor dem Rückstand bewahrte. Er hielt unberechtigten Foulelfmeter, bei dem ein Spieler des HFC sich im Strafraum hatte fallen lassen. Die Heidmühler waren nun deutlich aktiver vor dem Tor und konnten nach einer Ecke mit 3:2 durch Alexander Arnz (58. Minute) in Führung gehen.

ATR-Coach angefressen

Die Gäste aus der Wesermarsch hatten zwar noch einige Chancen, konnten allerdings keine im Tor unterbringen, während sich Jannis Köster vom HFC in der 81. Minute eiskalt vor dem Tor zeigte und mit dem 4:2 die Entscheidung brachte. In der Nachspielzeit war von Borstel beim zweiten Elfmeter dieses Tages gegen sich machtlos. Er ahnte zwar die richtige Ecke, konnte aber den strammen Schuss von Nils-Torben Rockmann keine Richtungsänderung mehr geben.

Nach der Partie zeigte sich ATR-Trainer Christian Pfeiffer angefressen: „Wir hatten in den wichtigen Szenen leider die Schiedsrichter-Entscheidungen nicht auf unserer Seite. Das Spiel war sehr zerfahren und demnach kann ich nicht viele Erkenntnisse mitnehmen. Für uns gilt es nun diese Begegnung abzuhaken und den Blick auf nächste Woche zu richten.“

Die Statistik

  • ATR: Michel von Borstel – Armin Heinemann, Aaron Nordhausen, Bastian Koal (71. Marco Schönfeld), Wessel van der Zijl, Thimon Hülsmann, Jalan Griffin (46. Hannes Ahlers), Nico Büsing, Jerome Hoffmann (84. Mohammad Taqi Mohammadi), Muhamad Rizai, Mirko Scheltwort.
  • Tore: 0:1 Muhamad Rizai (2.), 1:1 Ingo Weiss (23.), 2:1 Jannis Köster (27.), 2:2 Mirko Scheltwort (41.), 3:2 Alexander Arnz (58.), 4:2 Jannis Köster (81.), 5:2 Nils-Torben Rockmann (90.+3./FE).

Die Tabelle

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