Defizite in der kurzen Pause aufarbeiten

Etliche Akteure sind in der Vorrunde aufgrund fehlender Fitness unter ihren Möglichkeiten geblieben

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Das bisherige Abschneiden der hiesigen Fußballteams in den höheren Spielklassen gibt Anlass zur Sorge. Einzige Ausnahme sind die Kreisliga-Kicker von Schwarz-Rot Esenshamm. Dass es bei den anderen nicht so richtig rund läuft hat Gründe. Einer, und möglicherweise sogar der entscheidende, ist die mangelnde Fitness, insbesondere vermeintlicher Leistungsträger.

Da ist vor dem Start in die Saison ordentlich geschludert worden. Diesen Umstand will ich aber nicht den jeweiligen Trainern anlasten. Sie haben die Entwicklung kommen sehen und ihren Unmut auch mehrfach kundgetan. Mangels personeller Alternativen waren ihre Möglichkeiten, daraus angemessene Konsequenzen zu ziehen, aber sehr begrenzt.

Um keine Ausrede verlegen

Etliche Akteure haben sich während der Vorbereitungsphase vor dem Saisonstart die eine oder andere Pause gegönnt, wenn sie eigentlich auf dem Trainingsplatz hätten stehen sollen. Mal hat ein „Muskel ganz plötzlich zugemacht“, mal „zwickte es in der Wade oder in der Leiste“, Und „Rücken“ wurde auch gern genommen, um sich vor einer schweißtreibenden Trainingseinheit zu drücken.

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Diese wenig mannschaftsdienliche Einstellung hat sich im Punktspielalltag dann bitter gerächt. Etlichen Akteuren mangelte es an der nötigen Fitness, um ihr eigentliches Leistungsvermögen abzurufen. Hinzu kommt, dass fehlende Physis die Verletzungsanfälligkeit enorm erhöht.

Schuld sind die anderen

Und dann gibt es da noch ein Phänomen. Spieler, die unter ihrem Leistungsvermögen bleiben, neigen zur Unzufriedenheit. Die Ursache dafür sehen sie aber in den seltensten Fällen bei sich selbst. Schuld sind natürlich die anderen. Zum Frustabbau müssen dann häufig die Mitspieler und sehr häufig auch die Schiedsrichter herhalten. Das erhöht den Beliebtheitsfaktor bei den genannten Personen überhaupt nicht.

Ich hoffe, dass jene Akteure, die ich mit diesen Zeilen angesprochen habe, die richtigen Lehren aus dem Sommer-Desaster ziehen. Sie haben jetzt die Chance, ihre Defizite aufzuarbeiten. Ich werde in den kommenden Wochen sehr genau beobachten, wer sie genutzt hat.

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