Derby-Sieg und Dämpfer beim Spitzenreiter für Großenmeer/Bardenfleth
Nach spätem Elfmeter-Glück gegen Berne bleibt bei SW Oldenburg III nichts zu holen
Am Ende lagen zwischen Jubel und Ernüchterung nur ein paar Tage: Die SG Großenmeer/Bardenfleth hat zunächst ihr letztes Heimspiel der Saison im Derby gegen die SVG Berne mit 3:2 gewonnen, musste sich anschließend aber beim Spitzenreiter SG SW Oldenburg III klar mit 0:4 geschlagen geben. Damit erlebte die SG eine intensive Woche mit zwei völlig unterschiedlichen Gefühlen.
Schon am Dienstag hatte Großenmeer/Bardenfleth vor heimischem Publikum noch einmal ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Berne geriet die SG früh durch Luca Schneider in Rückstand, antwortete aber schnell durch Hendrik von-Häfen zum 1:1. Nach dem erneuten Berner Führungstreffer durch Schneider drehte Jonas Schwarting die Partie mit einem Doppelpack – sein Treffer zum 3:2 in der 90. Minute fiel per Elfmeter.
Später Derby-Jubel im letzten Heimspiel
Gerade weil es das letzte Heimspiel der Saison war, dürfte dieser Derbysieg besonders gutgetan haben. Großenmeer/Bardenfleth zeigte Moral, kam zweimal zurück und belohnte sich ganz spät mit dem Siegtreffer.
Für die Fans war es damit ein starker Abschluss auf eigenem Platz. Ein Derby in der Schlussminute per Elfmeter zu gewinnen, ist genau die Sorte Fußballmoment, die hängen bleibt.
Beim Tabellenführer fehlt der Zugriff
Am Sonntag wartete dann aber eine deutlich schwierigere Aufgabe. Bei Spitzenreiter SG SW Oldenburg III geriet Großenmeer/Bardenfleth in der 16. Minute durch einen Elfmeter von Bastian Mieck mit 0:1 in Rückstand. Kevin Suhrkamp erhöhte in der 36. Minute auf 2:0.
Nach der Pause machte Oldenburg schnell alles klar. Oliver Kleinhans traf in der 48. Minute zum 3:0, Mieck legte in der 57. Minute mit seinem zweiten Treffer das 4:0 nach. Für die SG war beim Ligaprimus an diesem Tag nichts mehr zu holen.
Eine Partie bleibt noch
In der Tabelle steht Großenmeer/Bardenfleth mit 45 Punkten weiter auf Rang fünf. Der Derbysieg gegen Berne zeigte noch einmal, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Die Niederlage beim Spitzenreiter machte aber auch deutlich, warum ganz oben in dieser Saison andere Teams stehen.
Nun bleibt der SG noch ein Auswärtsspiel, um die Saison ordentlich abzuschließen. Nach einem emotionalen letzten Heimauftritt und einem schweren Gang zum Tabellenführer geht es jetzt darum, noch einmal alles rauszuhauen und die Runde mit einem guten Gefühl zu beenden.


