Deutsche Meisterschaften ein tolles Erlebnis

Jule Wachtendorf verpasst den Einzug ins A/B-Finale in Bremen

Das war ein ganz anderes Kaliber und eine Gänsehaut-Stimmung bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der m/w 15 in Bremen Arsten. Schon am Freitag bei der Anmeldung war das tolle Stadion vom TuS Komet Arsten voller Athleten, die sich in Stimmung auf die bevorstehenden Meisterschaften brachten.

Am Wettkampftag war es schon schwierig Parkplätze zu bekommen und auch die recht große Tribüne hatte nur noch wenige Sitzplätze zur Verfügung.  Damit war klar, dass diese Veranstaltung das bisher größte Sportereignis für die Sportler und Sportlerinnen des Jahrgangs 2004 werden würde. Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mit und kurz nach dem Start der Veranstaltung gab es einen leichten Dauerregen. Die Bedingungen waren damit für die meisten Disziplinen sehr schlecht.

Geschwächt wegen Krankheit

Nach dem Titelgewinn bei den Norddeutschen Meisterschaften mussten  Jule Wachtendorf und ihr Trainer Stefan Doerner eine neue Erfahrung machen. Nichts ist zu 100 Prozent  planbar und man benötigt am Tag x immer ein wenig Glück. Am Donnerstag lag die Nordenhamerin mit einer Magen-Darm-Verstimmung den ganzen Tag flach und da war an einen Start gar nicht zu denken.

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Zwar ging es am Freitagnachmittag wieder, aber gegen die besten aus Deutschland muss alles passen. Die SVN-Athletin durfte im fünften Zeitlauf gegen Carolin Schlung von der SSC Bad Sooden-Allerdorf antreten, die auch bei der Anmeldung die schnellste Meldezeit (12,10 Sekunden) zu bieten hatte.

Platz 3 in 12,65 Sekunden

Daher ging es um den zweiten Platz, den Jule sich gegen Cora Kunze vom Dresdner SC 1898 erkämpfen wollte. Cora Kunze hatte wie Jule eine 12,39 Sekunden als Bestzeit stehen.  Leider reichte die Kraft an diesem Tag nicht. Cora Kunze lief hinter Carolin Schlung (12,25 Sekunden) in 12,44 Sekunden ins Ziel.

Für Jule blieb Platz 3 in Ihrem Zeitlauf mit 12,65 Sekunden. Die Enttäuschung war Jule direkt nach dem Lauf anzumerken, da diese Zeit im Starterfeld von 33 Läuferinnen nicht für den Einzug ins A/B Finale reichen würde.  17 Läuferinnen waren an diesem Tag schneller als Jule und die besten 16 kamen ins Finale.

Neue Deutsche Bestzeit

Wie stark die Konkurrenz und vor allem wie stark der Jahrgang 2004 im 100 Meter Sprint ist, zeigt, dass die Siegerin Laura Raquel Müller von der Unterländer LG in 11,74 sec. eine neue Deutsche Bestzeit aufgestellt hat, die immerhin fünf Jahre Bestand hatte. Auch Alina Sophie Vollert vom LAC Erdgas Chemnitz lief in 11,94 Sekunden eine Bombenzeit.  Starke Staffeln wird der DLV so wohl auch in den nächsten Jahren sicher haben

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