Erste Saison-Niederlage für die HSG Unterweser

Regionsoberliga: TvdH Oldenburg entscheidet Spitzenspiel für sich

Es war das Aufeinandertreffen zweier Mannschaften mit einer blütenweißen Weste. Sowohl der TvdH Oldenburg als auch die HSG Unterweser waren acht Spiele in Folge ohne Punktverlust gewesen. Nach dem Regionsoberliga-Spitzenspiel haben nur noch die Huntestädterinnen eine makellose Bilanz. Sie setzten sich deutlich mit 28:22 durch. (Von Olaf Büker)

Beide Mannschaften wurden von vielen, lautstarken Zuschauern unterstützt. Die Gastgeberinnen gingen leicht favorisiert ins Spiel. Dieser Roller wurden sie auch gerecht. Der Sieg war nie wirklich in Gefahr.

HSG liegt zur Pause mit 5 Toren zurück

In den ersten Minuten waren die Abwehrreihen noch recht wacklig. Nach 5 Minuten stand es bereits 6:6. Danach hatten sich die Oldenburgerinnen besser auf das Spiel der HSG eingestellt. Nach einer Viertelstunde führte Haarentor mit 10:7. Der Angriff der HSG war zu harmlos. Nach und nach nutzen die Oldenburgerinnen ihre Möglichkeiten und lagen beim Halbzeitpfiff mit 17:12 in Führung.

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Die Partie wurde recht verbissen geführt, so dass es auf beiden Seiten zahlreiche Zeitstrafen gab. In der zweiten Halbzeit waren die ersten 10 Minuten bereits spielentscheidend. Haarentor zog bis zur 40. Minute auf 21:15 davon. Diesen Rückstand konnte die HSG nicht wieder wettmachen.

So konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung bis zum Ende des Spiels locker über die Zeit bringen. Dennoch kann man den Spielerinnen der HSG Lob zollen, sie haben alles versucht, der Gegner war zu stark. In vier Wochen sind die Oldenburgerinnen zu Gast in der Sporthalle Luisenhof, dann möchten die HSG-Spielerinnen versuchen, dem TvdH eine Niederlage beizubringen. HSG-Coach Bernd  Voskamp hatte seine derzeit beste Mannschaft auf dem Parkett.

Die Statistik

  • HSG: Emily Eicke, Benita Menzel – Carinne Bauer (5), Liska Stuhrmann (5), Celine Bohlken (3/1), Janine Matschei (3/1), Louisa Plump (3), Astrid Eilers (2), Judith Reins (1), Carla Menger, Katharina Onken, Sabrina Flügger, Rieke Seedorf, Juliana Krüger.

Die Bilder

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