ESV Nordenham gewinnt Wesermarsch-Derby

Souveräner 5:0-Erfolg gegen den AT Rodenkirchen

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In einem durchgehend fairen Spiel mit nur einer Gelben Karte setzte sich der ESV Nordenham mit 5:0 gegen den AT Rodenkirchen durch. Es war bereits das siebte Heimspiel der Grün-Weißen in der noch jungen Saison.

Die Protagonisten merkten diese Beanspruchung des Rasens. Der Platz war tief, nass und matschig. Schwer zu bespielen also. Die Hausherren kamen mit dem Untergrund besser klar und starteten auch so in die Partie. Die Gäste aus dem Stadland hielten zunächst defensiv dagegen und lauerten auf Konter.

Jan Cordes mit der frühen Führung

Nach nicht einmal zehn Minuten nahm Jan Cordes das Heft des Handelns in die Hand und ließ einen Strahl ab, sodass es schon früh im Kasten des ATR klingelte (8.). Der ESV spielte daraufhin weiter nach vorne, allerdings war das Spiel aufgrund der Beschaffenheit des Platzes und der tapfer gegenankämpfenden Rodenkircher etwas zäh und zerfahren.

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Nach etwas mehr als 20 gespielten Minuten hätte Manuel Müller durch einen abgefälschten Schuss auf 2:0 erhöhen können, Mohamad Sulayman kam jedoch aus dem Abseits und nahm dem Keeper so die Sicht – der Treffer wurde zurückgenommen.

Alexander Sprinz trifft zum 2:0

Olaf Speckels hatte ebenfalls die Chance auf einen weiteren Treffer, seine gute Ballmitnahme mit der Hacke am Gäste-Verteidiger vorbei war allerdings nicht von Erfolg gekrönt – der ATR-Torhüter parierte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Alexander Sprinz auch ein echtes Pfund ablassen, der Schuss erschien zwar haltbar, flutschte dem Torwart aber der Blau-Gelben jedoch durch die Finger ins Netz – 2:0 (43.).

Trainer Thorsten Rohde sprach von einer spielerisch schlechten ersten Hälfte, hatte aber aufgrund der nicht unverdienten Führung auch lobende Worte für seine Jungs parat. Nichtsdestotrotz mahnte er vor der Partie und auch in der Halbzeitansprache davor, die Stadlander bloß nicht zu unterschätzen. Zudem forderte er von seiner Elf im zweiten Durchgang noch eine Schippe draufzulegen.

ESV macht der Pause den Sack zu

Das tat der ESV dann auch: Jan Drieling (47.) und Mirco Strietzel (52.) stellten bereits früh klar, dass es an diesem Abend kein Comeback des ATR geben wird. Nach dem 4:0 passierte nicht mehr viel, die Gäste versuchten nach wie vor durch Konter gefährlich zu werden, diese wurden jedoch nicht genau genug zu Ende gespielt, sodass es kaum Abschlüsse gab. Jan Drieling konnte anschließend auch noch seinen zweiten Treffer markieren. Jan Cordes tankte sich über Linksaußen durch und schlug den Ball in den Strafraum, Mirco Strietzel verpasste zunächst, sodass Jan Drieling abstaubte und am langen Pfosten einschob (75.).

Das war dann gleichzeitig auch der Schlusspunkt. Der ESV gewann verdient, der Kampfgeist ist den Rodenkirchern aber in keiner Phase des Spiels abzusprechen.

Die Statistik

  • ESV: Christoph Müller – Mohamad Sulayman, Jannik Weers, Jan Cordes, Alexander Sprinz, Jan Drieling, Olaf Speckels, Mirco Strietzel, Mischa Schwarze, Robin Lotz, Manuel Müller; eingewechselt: Fabian Mohr, Nils Rimkus, Yusuf Yildirim, Christoph Will
  • ATR: Mahsun Gündogar – Lennard Diekmann, Sascha Ahlers, Jan-Ole Horstmann, Wessel van der Zijl, Nico Büsing, Jalan Griffin, Sergej Weisshaar, Jerome Hoffmann, Tino Hülsebusch, Mirko Scheltwort; eingewechselt: Andreas Deutsch, Fynn Rohde, Dennis van Loock, Muhamed Rizai, Bastian Koal
  • Tore: 1:0 Cordes (8.), 2:0 Sprinz (43.), 3:0 Drieling (47.), 4:0 Strietzel (52.), 5:0 Drieling (75.)

Die Bilder

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