FCN II führt bis 91. Minute 2:0 – Am Ende heißt es 2:2

Nordenhamer stehen in Sande kurz vor dem ersten Saisonsieg - Dann gibt es für RW Sande II zwei Elfmeter

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Nico Verhoef, Trainer des 1. FC Nordenham II, hat bereits viel auf den hiesigen Fußballplätzen erlebt. „Der heutige Tag hat gezeigt, dass immer etwas Neues dazukommt“, sagte er nach dem 2:2 seiner Mannschaft bei Rot-Weiß Sande II. Bis zur 91. Minute sah der FCN wie der sichere Sieger aus. Dann bekamen die Gastgeber zwei Elfmeter, die sie beide verwandelten.

Verhoef streichte Mohammad Nour Al Kadri und Kasim Al Slubi aus seinem Kader. Sie hatten in der Vorwoche jeweils eine unnötige Ampelkarte gesehen. „Sie hätten spielen können, aber wir haben sie mannschaftsintern gesperrt“, berichtete Verhoef. Trotz des Fehlens zweier Leistungsträger zeigten die Nordenhamer eine couragierte Leistung. „Wir hatten die Partie 90 Minuten im Griff. Sande kam zu keiner Torchance.“

Nico Leuning und Mohammed Guiri treffen für den FCN

Kurz vor der Pause verwandelte Nico Leuning einen Handelfmeter zu verdienten Führung. Im zweiten Abschnitt legte Mohammed Guiri das 2:0 (61.) nach. Nach einem Zuspiel aus dem Mittelfeld tauchte er freistehend vor dem RW-Gehäuse auf und behielt die Nerven. Anschließend spielte der FCN ruhig und clever weiter. Der erste Saisonsieg war zum Greifen nahe.

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Doch in der erste Minute der Nachspielzeit entschied der Unparteiische auf Strafstoß für Sande. „Das war gar nichts“, monierte Verhoef. Jannik Dötsch verkürzte auf 1:2. „Eigentlich haben wir nun mit dem Abpfiff gerechnet. Es gab keinen Grund, länger nachzuspielen“, so der FCN-Coach.

Für die Mannschaft tut es mir sehr leid. Häufig standen wir uns selbst im Weg. Heute waren es die zweifelhaften Entscheidungen beziehungsweise die viel zu lange Nachspielzeit.
Nico Verhoef, Trainer 1. FC Nordenham II

Der Schiedsrichter ließ die Partie aber weiterlaufen und entschied in der 94. Minute erneut auf Elfmeter. „Den kann man geben. Das Spiel hätte aber schon längst vorbei sein müssen“, berichtete Verhoef. Jan-Philipp Beck ließ FCN-Keeper Ahmet Temurtas keine Chance. Nach dem 2:2 ertönte der Abpfiff. „Für die Mannschaft tut es mir sehr leid. Häufig standen wir uns selbst im Weg. Heute waren es die zweifelhaften Entscheidungen beziehungsweise die viel zu lange Nachspielzeit.“

Die Statistik

  • FCN: Ahmet Temurtas – Ali Murad Xalaf, Davud Kilic, Tamim Hamdard, Reinel Rodallega Leon, Justin Kromminga, Julian Leuning, Salih-Kasim Yildirim, Furkan Sahan, Nico Leuning, Mohammed Guiri; eingewechselt: Tim Emad Moustafa, Dennis Piekorz.
  • Tore: 0:1 N. Leuning (44., Handelfmeter), 0:2 Guiri (61.), 1:2 Dötsch (90.+1, Foulelfmeter), 2:2 Beck (90.+4).

Die Tabelle