HSG Unterweser kämpft sich heran – und verliert dennoch

Nach einem 6:14-Rückstand fehlen gegen den TV Oyten III am Ende vier Tore

Anzeige

Anzeige

Acht Tore Rückstand, eine starke Aufholjagd und am Ende doch keine Punkte: Die Frauen der HSG Unterweser haben ihr Heimspiel gegen den TV Oyten III mit 25:29 verloren. Mit nun 5:5 Punkten belegt die Mannschaft von Trainer Bernd Neumann den siebten Tabellenplatz der Verbandsliga. (von Olaf Büker)

Die personell angeschlagene HSG begann nervös. Zahlreiche Ballverluste und überhastete Aktionen erschwerten den Spielaufbau. Auch die Abwehr fand zunächst kein Mittel gegen die agile Kreisläuferin der Gäste. Nach zehn Minuten führte Oyten mit 8:5.

Zehn schwache Minuten bringen die HSG ins Hintertreffen

Anschließend verlor Unterweser zunehmend den Zugriff auf die Partie. Der TV Oyten III nutzte die Fehler konsequent und setzte sich bis zur 21. Minute auf 14:6 ab.

Anzeige

Danach stabilisierten sich die Gastgeberinnen. Die Fehlerquote sank deutlich, und bis zur Halbzeit verkürzte die HSG auf 10:16. Die Partie wurde erneut nur von einem Schiedsrichter geleitet.

Jana Paul verkürzt auf zwei Tore

In der Pause gelang es Neumann, seine Mannschaft neu aufzubauen. Oyten hielt den Vorsprung zunächst, doch Unterweser gab sich nicht geschlagen und arbeitete sich mit großem Einsatz Tor um Tor heran.

In der 50. Minute erzielte Jana Paul den Treffer zum 21:23. Die Partie war plötzlich wieder offen. Ab der 54. Minute schlichen sich bei der HSG jedoch erneut einige unglückliche Aktionen ein. Die konstant spielenden Gäste bestraften diese Fehler und brachten ihren Vorsprung ins Ziel.

Weitere Verletzungen für Unterweser

Zusätzlich musste die HSG zwei personelle Rückschläge verkraften. Rieke Asendorf konnte nach einem Zweikampf und einer Fußverletzung rund zehn Minuten vor Schluss nicht weiterspielen. Fenna van Dreumel bekam bei einem Zusammenprall etwas am Auge ab.

„Alles in allem kann ich meinen Mädels keinen Vorwurf machen. Kämpferisch stimmte alles. Wir hätten in den ersten 18 Minuten wesentlich wacher sein müssen, aber das passiert. Auch daraus können wir lernen“, sagte Neumann nach dem Spiel.

Drei Wochen bis zum nächsten Spiel

Nach der 25:29-Niederlage hat die HSG drei Wochen Zeit, die Verletzungen auszukurieren und an den erkannten Schwächen zu arbeiten. Am Sonntag, 1. November, ist Unterweser bei der HSG Bützfleth/Drochtersen zu Gast.

Die Statisitk

HSG Unterweser: Tanja Speckels-Huisman – Liska Stuhrmann (7), Louisa Plump (5), Jana Paul (4), Janine Matschei (3), Fenna van Dreumel (3), Mia Marie Speckels (2), Judith Palm (1), Carinne Bauer, Marie Lübben, Marlene Neumann, Rieke Asendorf, Mila Carstens.

Die Bilder

Anzeige