HSG Unterweser kassiert deutliche 17:31-Niederlage bei SG Findorff

Chancenlos in Bremen

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Die erwartete Niederlage mussten die Frauen der HSG Unterweser mit 17:31 bei der SG Findorff hinnehmen. Der Tabellenzweite war eine Nummer zu groß – vor allem, weil die HSG praktisch ohne Rückraumspielerinnen auskommen musste. (von Olaf Büker)

Celine Bohlken ist verletzt und wird in dieser Saison wohl nicht mehr spielen. Louisa Plump hat sich im letzten Spiel am Fuß verletzt und war ebenfalls nicht einsatzfähig. Einige Spielerinnen waren zudem noch durch eine Erkältung geschwächt.

Frühe Auszeit, früher Rückstand

Schon nach 11 Minuten musste Trainer Bernd Neumann seine erste Auszeit nehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die HSG noch kein Tor erzielt, die Gastgeberinnen waren bereits zehnmal erfolgreich. Das erste Tor für die HSG konnte Jana Seedorf erst in der 14. Minute zum 1:11 erzielen. Trainer Neumann: „Das war schon mehr als ein Klassenunterschied“.

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Die HSG Unterweser tat sich schwer mit der guten Abwehr von Findorff und leistete sich wieder viel zu viele technische Fehler und Abspielfehler. Fünf Siebenmeter bekam das Team zugesprochen – keiner konnte verwandelt werden. Das Selbstbewusstsein fehlte total. Mit 16:7 für Findorff wurden die Seiten gewechselt.

Ein Lichtblick in der Schlussphase

Auch im zweiten Abschnitt waren die Gastgeberinnen die klar bessere Mannschaft. In der 45. Minute lag Findorff bereits mit 26:11 in Führung. Die Spielerinnen der HSG mühten sich weiter, doch es lief einfach nichts zusammen. „Es wäre ein besseres Ergebnis gewesen, wenn wir nicht so viele Fehler gemacht hätten“, so Trainer Neumann. Gegen schwächere Gegner verlieren wir so wichtige Spiele.

In der Schlussviertelstunde war das „Küken“ der Mannschaft, Mia Marie Speckels, ein Lichtblick. Sie war viermal erfolgreich. Beim Schlusspfiff waren die Spielerinnen der HSG froh, dass die Partie zu Ende war. Es hieß 31:17 für die SG Findorff.

In der Tabelle ist die HSG auf den 10. Platz zurückgefallen. Bremervörde war gegen Intschede erfolgreich und konnte die HSG überholen. Am kommenden Sonnabend kommt noch ein stärkeres Kaliber auf die HSG-Frauen zu. Sie müssen beim Ersten, dem SV Werder Bremen II, antreten. Die HSG konnte den Bremerinnen bislang die einzige Niederlage beibringen.

Die Statistik

  • HSG: Emily Eicke, Tanja Speckels-Huisman – Jana Seedorf (5), Mia Marie Speckels (4), Janine Matschei (3), Astrid Eilers (2), Liska Stuhrmann (1), Marie Lübben (1), Wiebke Ostendorf (1), Christien Dubberke-Bruns, Carinne Bauer, Judith Palm.

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