Am Ende stand erneut eine Niederlage: Die Frauen der HSG Unterweser mussten sich in der Verbandsliga bei der HSG Stade/Fredenbeck III mit 20:25 geschlagen geben. Damit rutschte das Team von Trainer Bernd Neumann auf den vorletzten Tabellenplatz ab. (von Olaf Büker)
Wie bereits im Vorfeld erwartet, musste Neumann auf einige Stammspielerinnen verzichten. So rückten mit Ahlke Kranz als zweite Torfrau sowie Jana-Patricia Reichl aus der zweiten Mannschaft in den Kader.
Dieses Mal verschlief die HSGU den Beginn der Partie allerdings nicht. Nach einem ausgeglichenen Start stand es nach acht Minuten 2:2. In der Folge gelang es der HSGU sogar, das Spiel kurzzeitig zu kontrollieren.
HSGU führt – dann kippt das Spiel
Durch drei Treffer in Folge setzte sich die HSG Unterweser bis zur 15. Minute auf 6:3 ab. Auch nach 20 Minuten hatte die Führung beim Stand von 9:6 noch Bestand.
Doch als der HSGU ab der 25. Minute kein Treffer mehr gelang, nutzten die Gastgeberinnen ihre Chance und kamen bis zum Halbzeitpfiff zum 11:11-Ausgleich zurück.
Bitter für die Gäste: Jana Seedorf verletzte sich am Ellenbogen und konnte nicht mehr eingesetzt werden, nachdem sie bis dahin ein starkes Spiel im Rückraum gezeigt hatte.
Kräfte lassen in der Schlussphase nach
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen. Mia Marie Speckels erzielte in der 39. Minute den Treffer zum 14:14-Ausgleich. Allerdings verletzte sich auch sie erneut und musste zeitweise pausieren.
Kurz danach kippte das Spiel endgültig zugunsten der Gastgeberinnen. Die HSG Stade/Fredenbeck III setzte sich bis zur 47. Minute auf 20:14 ab. In dieser Phase machten sich bei der HSG Unterweser die fehlenden Alternativen und nachlassenden Kräfte deutlich bemerkbar.
Kämpferisch konnte Trainer Bernd Neumann seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Entscheidend war erneut die schwache Chancenverwertung im Angriff. Allein vier Siebenmeter konnten nicht verwandelt werden.
Lübben überzeugt auf Linksaußen
Eine starke Leistung zeigte Marie Lübben auf der Linksaußenposition. Mit sechs Treffern war sie zudem beste Torschützin der HSGU. Auch Torfrau Tanja Speckels-Huisman wusste besonders in der ersten Halbzeit zu überzeugen. Am Ende musste die HSG Unterweser jedoch die 20:25-Niederlage anerkennen.
Trainer Bernd Neumann bleibt dennoch optimistisch: „Aufgeben gilt nicht“, sagt der Coach, der ein großer Motivator ist. Bis zur kurzen Osterpause stehen für die HSGU noch wichtige Spiele an. Am kommenden Sonnabend tritt das Team beim MTV Tostedt an. Danach folgt das Nachholspiel am Donnerstag, 19. März, um 19.15 Uhr in Rodenkirchen gegen die SG Findorff. Anschließend gibt es eine dreiwöchige Pause, in der sich die Mannschaft für den Endspurt erholen kann.
Die Statistik
- HSG Unterweser: Tanja Speckels-Huisman, Ahlke Kranz – Marie Lübben (6/3), Astrid Eilers (4), Mia Marie Speckels (3/2), Louisa Plump (3), Jana Seedorf (2), Liska Stuhrmann (1), Janine Matschei (1), Carinne Bauer, Jana-Patricia Reichel, Wiebke Ostendorf.


