KBV Waddens holt wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt

Grabsteder deklassieren Halsbek in der Spitzenpartie - Mentzhausen mit dem 1. Saisonsieg

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Überraschend deutlich mit 14:0 deklassierte Grabstede in der Landesliga-Spitzenpartie die Halsbeker. Die Mentzhauser mit den ersten Pluspunkten in dieser Staffel, gegen Schweewarden. Reitland verlor das Derby gegen Kreuzmoor/Bekhausen. Torsholt  verteidigt die Spitzenposition in der Verbandsliga. Eine Niederlage kassierte der Spitzenreiter Roggenmoor/Klauhörn in der Bezirksliga. Den Rang eins festigte Vielstedt/Hude in der Bezirksklasse mit dem Sieg gegen Moorriem. Waddens gelang ein wichtiger Sieg Richtung Klassenerhalt.

Landesliga
Grabstede – Halsbek  14:0

Überraschend, das die Spitzenpartie so einseitig ablief. Der amtierende Landesmeister wurde deklassiert. Der Grabsteder Mannschaftsführer Christian Alberts: „ Die Mannschaft war bis in die Haarspitzen motiviert und hat von Anfang an Gas gegeben. Somit lagen wir bei der Wende schon mit über 10 Schoet in Führung. Ein klasse Teamleistung.“ Daran hatte bei den Gastgebern, die Holz den größten Anteil. Die 1. Holz gewann 54 Wurf 6,043 und die 2. Holz 55 Wurf 4,047. Auch die beiden Paradegruppen der Halsbeker, die Gummi verlor. Hier legten die Hausherren mit der 1.Gummi  55 Wurf 1,074 und der 2. Gummi 52 Wurf 2,081 vor. Die Grabsteder (21:1) bei 5 Zählern Vorsprung nach Minuspunkten, eindeutig auf dem Weg zum nächsten Titel, nach der Saison 2017/18. Die Konstanz der Friesländer zeigt die Statistik aller 32 Gruppen aus den 8 Mannschaften auf. Die Grabsteder nehmen mit ihren 4 Gruppen, die Plätze 1 bis 5 ein. Für Halsbek (18:6), dem Titelverteidiger, geht es darum die Vizemeisterschaft im 100-jährigen Vereinsjahr zu sichern.

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Spohle – Bredehorn  8:2

Ein richtungsweisender Erfolg für die Gastgeber. Der Erfolg zeichnete sich bei der Wende ab. Den Hauptanteil hatte die 1. Holz 52 Wurf  6,089. Hinzu kamen 54 Wurf  1,079 von der 1. Gummi. Die Gäste mit den kleinen Erfolgserlebnissen in der 2. Holz 53 Wurf 116 m und der 2. Gummi 52 Wurf 1,055. Der Spohler Sprecher Keven Hoots:“ Das Ziel war ganz klar einen Sieg einzufahren und die Teilnahme an der Finalrunde zu sichern.“ Von Rang drei sind die Spohler (17:7) nicht mehr zu verdrängen. Somit steht die Teilnahme an der FKV-Finalrunde fest. Die Bredehorner (7:15) sind Sechster.

Reitland – Kreuzmoor/Bekhausen 3:4

Beide Teams mussten einige Stammwerfer ersetzen. Bei den Kreuzmoorern der Leistungsträger Matthias Gerken nicht dabei. An der Wende die Gastgeber knapp vorn. Die Hausherren gewannen mit der 2. Holz 51 Wurf 2,034 und der 2. Gummi 51 Wurf 117 m. Die Gäste im Plus mit der 1. Holz 48 Wurf 3,067 und der 1. Gummi 46 Wurf  1,069. Den Gastgebern fehlten insgesamt 136 m zum Remis. Der Reitlander Mannschaftsführer Hauke Freese: „ Es war der erwartete Kampf auf Augenhöhe, aber keine Partie auf hohem Niveau. Beide Mannschaften, ausgenommen die 1 Gummi beider Gruppen, mit eher schlechten Durchgangsergebnissen unterwegs. Wir hätten auch gewinnen können. Kreuzmoor mit besserer Leistung aber auch höher.“ Der Kreuzmoorer Vorsitzender Christoph Müller: „ Es war der erwartet spannende Wettkampf. Auf der Rücktour holten die 2. Gummi und 2. Holz noch große Rückstände auf. Dadurch und durch die starken Leistungen der 1. Holz und 1. Gummi, feiern wir den verdienten Sieg.“ Reitland (6:16) bleibt Vorletzter. Kreuzmoor/Bekhausen (12:12) jetzt mit einem ausgeglichenen Punktekonto.

Mentzhausen – Schweewarden 13:6

Der Aufsteiger mit dem 1. Saisonsieg. Das stand erst nach dem Einlaufen der letzten Gruppe fest. Die 2. Gummi brachte 9,064 ins Ziel. Dazu kamen noch die 3,086 der 2. Holz. Die Gäste nur mit den Erfolgserlebnissen in der 1. Holz 1,102 und der 1. Gummi 4,110. Der Mentzhauser Sprecher Detlef Müller: „ Sind natürlich froh über den Sieg. Als Neuling wollten wir uns nicht ohne Punkte aus der Landesliga verabschieden. Bis zum Schluss um den Sieg gezittert. Die letzte Gruppe, die 2. Gummi machte alles klar.“ Der Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freese bedient: „Die Leistung von Mentzhausen war voll in Ordnung, aber unsere Leistung war absolut daneben. Bei der Wende noch ein 6:4 für die Gäste. Stefan Freese: „ Mit 9 Schoet in einer Gruppe gegen den Tabellenletzten zu verlieren ist zu hoch.“ Es bleibt dabei, in der Fremde zieht Schweewarden „keinen Hering vom Teller.“ Die Schweewarder (9:15) auf fünf. Mentzhausen (2:20) gewohnt mit der „Roten Laterne“.

Bezirksklasse
Vielstedt/Hude – Moorriem 6:0

In der Spitzenpartie, eine Vorentscheidung um den Titel. Das machten die Gastgeber fast alleine mit der 2. Holz 6,084 klar. Hinzu kamen 37 m von der 1. Holz und 21 m von der 2. Gummi. Die Gäste nur mit dem kleinen Plus in der 1. Gummi mit 28 m. Der Moorriemer Sprecher Eike Janßen: „ Wir sind mit 20 Leuten zum wichtigen Kampf gefahren. Wir haben  nicht unsere beste Leistung an den Tag gelegt. Unsere 2. Holz erwischte einen gebrauchten Tag und verlor deutlich. Das war auch zugleich das Endergebnis mit 6:0.“ Vielstedt/Hude (18:6) nun mit 3 Punkten Vorsprung vor den Verfolgern. Moorriem (13:9) auf drei.

Waddens – Haarenstroth 5:2

Die Waddenser durften das Tabellenschlusslicht aus Haarenstroth zum Rückkampf auf der Deichstrecke begrüßen. Mit einem Heimsieg würden die Waddenser einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Für die Gäste ist dies die nahezu letzte Chance für einen Verbleib in der Bezirksklasse. Dementsprechend motiviert begannen die Gäste , doch durch eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung konnten die Waddenser dagegenhalten. Auf der Wende konnte sich keine Gruppe wirklich durchsetzen und somit sah alles nach einem Knappen Ergebnis aus. Nach der Wende drehte allerdings die Waddenser 1.Gummi mächtig auf und konnte mit einer nahezu perfekten Rücktour einen zwischenzeitlichen Rückstand von 2 Shoet in ein 5 Shoet für die Hausherren ummünzen.

  • Holz -2,047
  • Holz -0,015
  • Gummi 5,047
  • Gummi -0,018

Mit diesem wichtigen Sieg im Rücken fahren die Waddenser gestärkt zum nächsten Kampf nach Bentstreek. Bevor Sie dann am Finalen Spieltag den aktuellen Tabellennachbarn aus Moorwarfen zuhause begrüßen dürfen.

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