Run-Forrest-Run gegen den Corona-Blues

Beim Run-Forrest-Run steht der Spaß im Vordergrund. Fünf Nordenhamer haben sich das Vergnügen nicht entgehen lassen.

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Aufgrund der Corona-Pandemie wurden und werden zahlreiche Laufveranstaltungen abgesagt. Um nicht die Motivation zu verlieren, halten sich die Läuferinnen und Läufer durch virtuelle Wettkämpfe fit. Beim Run-Forrest-Run steht allerdings nicht der Wettkampf-Gedanke im Vordergrund, sondern der Spaß. Und den hatten fünf Nordenhamer, die wie Forrest Gump einfach Lust aufs Laufen haben.

„An dem Tag, ohne irgendeinen besonderen Grund, beschloss ich, ein bisschen zu laufen. Ich lief bis zum Ende der Straße, als ich da ankam, dachte ich, vielleicht kann ich auch bis zum Ende der Stadt laufen, und als ich da ankam, dachte ich, ich kann ja vielleicht mal quer durch Greenbow County laufen, und als ich merkte, dass ich so weit gekommen war, dachte ich, ich kann vielleicht auch durch den schönen Staat Alabama laufen. Das habe ich dann gemacht, ich lief quer durch Alabama. Ohne irgend einen besonderen Grund lief ich weiter, so lange, bis ich den Ozean sah. Und als ich dort angekommen war, dachte ich, wenn ich schon so weit gekommen bin, kann ich auch wieder kehrtmachen und einfach weiterlaufen. Und dann kam ich zu einem anderen Ozean. Und da dachte ich, wenn ich schon so weit gekommen bin, kann ich doch einfach kehrtmachen und weiterlaufen.“

Im passenden Outfit und mit Abstand durch Nordenham

Mit diesem Zitat beschreibt Forrest Gump im gleichnamigen Film, welche Motivation hinter seinem Lauf ohne Ziel steckte. Den Gedanken haben die Veranstalter des Run-Forrest-Run aufgegriffen und zum Spaß-Lauf aufgerufen. Neben den klassischen 5-, 7,5- und 10-Kilometer Strecken wurde auch die „Forrest Distanz“ angeboten. „Man läuft einfach mal los und schaut, wie weit man kommt“, erklärt Torben Schramm, der sich gemeinsam mit Peter Jessen, Sonja von Pickardt, André Diekmann und Nina Orwat für das digitale Event angemeldet hat.

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Die fünf verkleideten sich als Forrest Gump und drehten eine 10-Kilometer-Schleife durch Nordenham. „Wir haben uns auch vom Schneetreiben nicht aufhalten lassen“, berichtete Torben Schramm. „In der tristen Corona-Zeit hat es wirklich Spaß gemacht. Die Nordenhamer Läuferszene ist weiterhin aktiv.“

Amors Pfeil trifft ins Herz

Torben Schramm hofft darauf, dass die Wettkämpfe, die im Herbst noch nicht abgesagt sind, stattfinden können. Er möchte an einigen Triathlons teilnehmen – unter anderem auf Mallorca und in Barcelona.

Peter Jessen, Sonja von Pickardt, André Diekmann, Torben Schramm und Nina Orwat hatten im November auch an der Sportgasm-Laufchallenge teilgenommen. Dass Laufen verbindet, haben Nina Orwat und Torben Schramm ein wenig wörtlich genommen. Sie begegneten sich zufällig und wurden von Amors Pfeil getroffen. „Seitdem laufen wir sehr häufig zusammen“, sagt Torben Schramm. Und das macht – wie beim Run-Forrest-Run – einfach mehr Spaß als alleine.

Die Bilder

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