Saisonabbruch für NFV kein Tabuthema mehr

Verband deutet in einem Schreiben an die Vereine Sinneswandel an – Vorstand berät am Dienstag über Corona-Entwicklung

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Im Gegensatz zu den Nachbarn Hamburg und Schleswig-Holstein, die die Fußball-Saison wegen der Corona-Pandemie bereits beendet haben, ist der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) noch nicht zu diesem Schritt bereit. Allerdings ist der Saisonabbruch beim NFV auch kein Tabuthema mehr. Nachdem die Verbandsspitze den Vereinen erst in der vergangenen Saison mitgeteilt hatte, dass die Spielzeit 2020/2021 über den 30. Juni hinaus bis zum 21. Juli verlängert werden soll, klingt das in einem neuen Schreiben vom 20. März anders.

Zwar stehe man zum bisherigen Vorgehen, das jedoch von der weiteren Entwicklung der Infektionszahlen abhängig sei. „Sofern jetzt jedoch absehbar ist, dass diese avisierte sportliche Lösung aufgrund der politischen/behördlichen Vorgaben/Beschränkungen und/oder weiterer in Ansatz zu ziehender gewichtiger Gründe aufgrund der sich zum jetzigen Zeitpunkt erst manifestierenden (leider negativen) Entwicklungen im Pandemiegeschehen (wie zum Beispiel erneut steigende Inzidenzwerte, vom politischen Plan abweichende Impfsituation, unpraktikable Teststrategien, insgesamt daraus resultierende mangelnde Öffnungsschritte) nicht mehr möglich sein sollte, werden wir – in den kommenden Tagen und Wochen – über weitere (verhältnismäßige) Alternativen zum Umgang mit dem Spieljahr 20/21 diskutieren und dazu beschließen“, heißt es im NFV-Schreiben. Bereits an diesem Dienstag wird sich der NFV-Vorstand erneut „mit der aktuellen Entwicklung und Sachlage auseinandersetzen“.

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