Schleuderball(K)ALBtraum für Waddenser Zuschauer

Der KBV Kreuzmoor holt seinen ersten Punkt beim TV Waddens II

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Einiges geboten bekamen die Waddenser Zuschauer am Freitagabend im Rahmen des Bezirklassenspiels zwischen dem TV Waddens II und dem Tabellenletzten aus Kreuzmoor. Allerdings weniger bedingt durch das Schleuderballspiel, welches 0:0 endete, als vielmehr durch die spielfreudigen Kälber auf den Wiesen neben dem Sportplatz.

Schon vor dem Spiel sorgten die neuseeländischen schwarzbunten Rinder vom Bio-Betrieb Stoffers für Furore: Während die Waddenser Schleuderburschen sich zum obligatorischen Mannschaftsfoto zusammenfanden, crashten mit mal die einjährigen Kälber das Foto vom internationalen deutschen Turnfestsieger (siehe Titelbild). Kurz darauf ging es auch schon los mit dem ereignisarmen Spiel, welches durch wechselnde Windrichtungen kein Wetter-bevorteiltes Team hatte. Die Waddenser waren es, die im ersten Durchgang dem Punkt nahe waren. In Manier eines Martin „Maschine“ Stoffers schleuderte zunächst Eike Reesing den Ball in Richtung der tobenden Kälber. Kurz vorm Graben konnte der Champions-Tour Dritte dieser Saison, Mathias Gerken, den Ball fangen. Der Punkt für Waddens schien nur noch Formsache, doch durch einen massiven Schockball konnte Kreuzmoors Hauptfang den Ball knapp 25 Meter auf die Line werfen und es somit das torlose Remis zum Pausentee retten.

„sweet as“ – Die neuseeländischen Vierbeiner waren begeistert vom Schockball zum Ender der ersten Hälfte.

Zu den 65 Besten wollen auch sie gehören, die teilweise genetisch hornlosen Kälber vom Bio-Bauern Hergen. 110 Rindviecher besitzt der muskulöse Schleuderer. Die „Kiwi-Kälber“ sollen auch eines Tages die geschmackvolle Milch produzieren, sowie die 65 Milchkühe die bereits tagtäglich die Milch im Fischgräten-Melkstand lassen.

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Achja, in der zweiten Halbzeit passierte ebenfalls recht wenig. Mathis von Atens spielte Schleuderball so wie er bügelt bzw. schwimmt, sodass der KBV Kreuzmoor nochmal gefährlich nah ans Tor kam, bevor das Spiel für beendet erklärt wurde. Das tolle Waddenser Publikum um den drömelig dreinblickenden Dorfsprecher Dirk Warns fand nach dem Spiel aufmunternde Worte für die Waddenser Mannschaft und sorgte dafür für Vorfreude bei den Aktiven aufs nächste Heimspiel, welches aber erst in der Saison 2020 stattfinden wird.

PS.: Sechs  von Zehn Jahren sind rum, beim Vergleich der neuseeländischen Rinder mit den Deutschen und schon jetzt ist Bio-Bauer Hergen Stoffers begeistert von der Integration seiner Rinder: „Ich kann sie länger melken als die Deutschen. Der Output ist geringer, aber die Qualität ist erste Sahne!“ verriet er, und aß genüsslich seine erste Portion Sahne.

 

Die Bilder

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