Sieg ist Balsam für Seele – Dennoch fehlt die Energie für die Bezirksliga

SG Großenmeer/Bardenfleth siegt mit 4:1 gegen den SV Ems Jemgum - Jenny Szeranowicz mit drei Toren

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Durch einen 4:1-Heimerfolg gegen den SV Ems Jemgum haben die Frauen der SG Großenmeer/Bardenfleth die Chance gewahrt, den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu schaffen. Dazu müsste der Drittletzte sein letztes Saisonspiel beim Tabellenführer TB Twixlum gewinnen. Allerdings möchte die SG in der nächsten Saison gar nicht mehr in der Bezirksliga spielen und wäre über einen Abstieg in die Kreisliga alles andere als frustriert.

„Die Mädels haben generell keine Energie mehr für die Bezirksliga, einfach auch, weil uns dafür in der Breite die Qualität fehlt“, erklärt SG-Spielerin Laura Bünting. Das liege auch daran, dass in den vergangenen beiden Jahren keine Neuzugänge aus der Jugend dazugekommen sind. Man werde in der nächsten Saison versuchen, sich zu festigen und es dürfen dann auch Spielerinnen der B-Mädchen aushelfen.

 

Wiederaufstieg als mittelfristiges Ziel

Mit den vielen Niederlagen in der Bezirksliga hat bei der SG die Trainingsmotivation und -beteiligung gelitten. Es werden in der Sommerpause auch einige personelle Veränderungen vorgenommen – Tausch von zweiter in die erste Mannschaft. „Sollte in 2-3 Jahren nochmal der Aufstieg gelingen, dann aber auch als gefestigtes Team mit breiterer Qualität.“

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„Denn eigentlich sollten die Mädels ja bereits letztes Jahr als Absteiger aus der Bezirksliga Mitte zurück in die Kreisliga, doch durch einen Wechsel zur Bezirksliga Nord blieb man drin, das war damals vielleicht schon ein Fehler, denn man war ja kein unverdienter Absteiger, da gab es ja damals schon Gründe für“, so Bünting.

Jenny Szeranowicz trifft dreifach

Gegen den Tabellenvorletzten starten die Gastgeberinnen mit einer Großchance ins Spiel. Danach trudelte der Ball nach einer Ecke von Birte Naber zum 1:0 ins Tor. Anschließend hatte die Mannschaft von Trainer Ahlers deutlich mehr Spielanteile und erspielte sich viele Chancen. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Gäste eine dicke Möglichkeit. Der Ball klatschte an den Innenpfosten.

In der zweiten Halbzeit hatte die SG Schwierigkeiten, ins Spiel zurückzufinden. Dennoch erhöhte Jenny Szeranowicz nach einer Kopfball-Verlängerung von Kerstin Hayen auf 2:0 (55.). Vier Minuten später traf Hanna Gebken die Latte. In der 65. Minute markierte Szeranowicz ihren zweiten Treffer. Dieses Mal verlängerte Naber per Kopf nach einem Einwurf.

Der dritte Szeranowicz-Streich folgte eine Viertelstunde vor dem Ende. Zwischenzeitliche hatten die Gäste auf 1:3 verkürzt (69.). In Gefahr war der Sieg zu keiner Zeit.

Die Statistik

  • SG: Sofie Siemer – Jenny Szeranowicz, Julia Mönnich, Saskia Mantwill, Tina Schröder, Birte Naber, Kerstin Hayen, Ann-Kathrin Lameyer, Hanna Gebken, Nina Schröder, Annika Bunjes; eingewechselt: Merle Janßen, Angelina von Waaden, Jurkea Maas, Julia Wefer
  • Tore: 1:0 Naber (5.), 2:0 Szeranowicz(55.), 3:0 Szeranowicz (65.), 3:1 (69.), 4:1 Szeranowicz (75.).

Die Tabelle

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