SV Nordenham I behält im vereinsinternen Duell die Oberhand

Nach langer Corona-Pause: Volleyballerinnen des SV Nordenham legen in der Bezirksklasse wieder los

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Am vergangenen Sonntag fand das erste Heimspiel der zweiten Damen des SV Nordenham statt – vor einer unglaublich starken Fangemeinde und zum ersten Mal mit digitalen Spielberichten. Dabei kam es auch zum vereinsinternen Bezirksklassen-Duell gegen die eigene Erste, die sich mit 3:0 durch setzte. Das Match gegen den TuS Bloherfelde II verlor der SVN II mit 1:3.

Im ersten Spiel trafen die Nordenhamerinnen auf den TuS Bloherfelde II. Man merkte, dass die lange spielfreie Zeit doch Spuren hinterlassen hat, denn der SVN kam in den ersten beiden Sätzen nicht gut ins Spiel. „Am Anfang des Satzes waren wir immer drin, aber nach einigen Aufschlagserien der Gegnerinnen war dann irgendwie die Luft raus“, berichtet Trainerin Lyndzey Mowatt.

SVN kann dritten Satz für sich entscheiden

Das zeigt sich auch am Ergebnis: Satz 1 und 2 gingen mit 16-25 an die Gäste. Im dritten Satz war das Team von Lyndzey Mowatt aufgeweckt. „Es hat alles funktioniert und wir konnten super punkten. Vor allem in der Blockarbeit waren wir stark“, so Mowatt. Dieser Satz ging mit 25-19 an den SVN.

An diese Leistung wollten die Gastgeberinnen anknüpfen – leider ohne Erfolg. Die Gegnerinnen bauten gute Spielzüge auf und auf der Seite der Nordenhamerinnen passierten zu viele Eigenfehler. Mit 16-25 entschied der TuS Bloherfelde II das Spiel für sich.

Erste Mannschaft macht weniger Eigenfehler

Das zweite Spiel sollte ein sehr emotionales werden – hier ging es gegen die eigene Erste auf das Feld. Das Ziel der zweiten Mannschaft war klar: gegenhalten. Im ersten Satz konnte das erfolgreich umgesetzt werden. Bei spannenden und umkämpften Spielzügen waren beide Mannschaften gewillt, den Punkt zu machen. Der SVN II konnte sich vor allem im Block gut durchsetzen und viele Punkte erzielen. Mit 17-25 ging der Satz dennoch an den SVN I.

Auch der zweite Satz startete gut für die Zweite. „Leider haben wir ab Mitte des Satzes wieder zu viele Eigenfehler gemacht und Punkte verschenkt. Das ist natürlich sehr ärgerlich“, erklärt Mowatt. Der SVN I holte sich dann schnell den zweiten Satz mit 14-25. In Satz 3 konnten die Eigenfehler seitens des SVN II nicht eingestellt werden. „Die Mädels haben immer wieder versucht sich aufzurappeln, wir haben gewechselt, aber da war dann einfach der Wurm drin. Nach einer so langen spielfreien Zeit und nach schon 6 gespielten Sätzen aber verständlich“, erklärt Trainerin Lyndzey Mowatt. Nach 18 Minuten stand es 8-25 für den SVN I und das Spiel war vorbei.

Trainerin ist trotz der Niederlagen zufrieden

Insgesamt ist Trainerin Lyndzey Mowatt aber sehr zufrieden. „Wir konnten viele Dinge umsetzen und unsere Stärke im Block definitiv zeigen. Unsere Mittelblockerinnen Anna Saalbach, Cinja Frenkel und Smilla Lankenau haben ganze Arbeit geleistet! Insgesamt war es eine tolle Mannschaftsleistung, jeder hat für jeden gekämpft und an den Eigenfehlern arbeiten wir nun. Besonders bedanken möchten wir uns als Mannschaft für unsere Fans – es macht immer Spaß vor so vielen Zuschauern zu spielen, die einen anfeuern!“ fasst Mowatt den Spieltag zusammen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen war der Spieltag allgemein eine kleine Herausforderung, denn als gastgebende Mannschaft müsse man den Regeln und Hygienekonzepten gerecht werden. „Das hat meines Erachtens ganz gut geklappt“, so Mowatt. „Ein wenig aufregender war die Tatsache, dass zum ersten Mal die Spielberichte online geführt werden müssen. Mit eigenen Hotspots und Laptops müssen die Systeme laufen. Aber auch hier gab es zum Glück keine Probleme.“

Die Statistik

  • SVN II: Anna Saalbach, Cinja Frenkel, Smilla Lankenau, Irina Novikova, Hannah Uhlhorn, Fenke Coldewey, Hannah Lorenz, Hanna Schwuchow, Lara Rößler.
  • SVN I: Svea Thaden, Kathrin Niedzella, Miriam Mogwitz, Maja Kramer, Rebecca Willuhn, Neriman Büsing, Lisa Schröder, Gonca Alas, Neriman Büsing.

Die Bilder

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