TSV Abbehausen III: Chance auf Aufstiegsrunde ist dahin

Grün-Gelbe verlieren mit 0:6 gegen den TV Neuenburg und verpassen eine Top-7-Platzierung

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16:45 Abfpiff auf dem Sportplatz Schule Platz A in Zetel. Der TSV Abbehausen 3 hat gerade seine Chance auf die Aufstiegsrunde mit Lichtgeschwindigkeit gegen die Mauer gefahren. Ein 0:6 steht gegen den TV Neuenburg am Ende zu Buche. Woran hat‘s gelegen? Ein Erklärungsversuch.

Der TSV hatte am Sonntag sein letztes Spiel der Hinrunde auswärts in Neuenburg bzw. Zetel. Bei guten Temperaturen und mit einer, aufgrund von Corona, Verletzungen und sonstigen Gründen, stark dezimierten Truppe, trat der TSV mit einer Rumpf-Elf auf.

Drei Comebacks und ein Debüt

Alleine 3 Comebacks nach längerer Abwesenheit (M. Müller, Hnida und Strauch) und 1 Debut (Stähr) machten den nötigen 3-Punktegewinn auswärts, für das mögliche Erreichen der Aufstiegsrunde, schwer realisierbar.

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So versuchte man zunächst tief zu stehen und sich aufs Kontern zu beschränken. Ein ruhiger Aufbau war allerdings schon aufgrund des Rasens, der berechenbar war wie ein Flipperautomat, fast undenkbar. Und so stand es schon nach 9 Minuten 1:0, nachdem man den Ball aus der eigenen Hälfte nicht richtig klären konnte und der Stürmer des Gegner richtig stand um den Ball irgendwie einzuschieben.

Der garstige Strauch

Den Rest der ersten Halbzeit versuchte der TSV weiter Beton anzurühren, wirkte dabei aber ähnlich sicher wie ein Praktikant beim Mauerer. Man hat’s schon mal gesehen, irgendwie auch gemacht aber so wirklich funktionieren wollte es nicht. Und so folgte in Minute 35 folgerichtig das 2:0.

In der Halbzeit kamen, Strauch, Hnida und Furche für von Nethen, Stähr und Kirsch. Strauch, vom Trainer vorm Spiel noch mit Aspirin Complex gedopt, sorgte die ersten 5-10 Minuten in der Hälfte des TV Neuenburg für einen Hauch von Gefahr und die erste Torchance für den TSV. Nachdem er garstig nachgesetzt hatte und den Ball vor dem gegnerischen 16er eroberte. Der Abschluss landete am Ende leider über dem Tor.

von Atens: Ein Schuss wie ein Schlag von einem kleinen Mädchen

Absehen von einem Schuss von von Atens im 16er, der leider ähnlich viel Druck hatte wie der Schlag deiner kleinen Schwester, war der TSV in der zweiten Halbzeit zwar stets bemüht, aber sichtlich überfordert damit, das Spiel richtig aufzubauen.

Zudem sorgte jeglicher zaghafte Versuch einer Offensive, meist für einen Konter, bei dem man entweder mit letzter Mühe klären konnte oder sich die nächste Bude fing. Am Ende kassierte der TSV in der zweiten Halbzeit noch 4 weitere Tore zu einem Endstand von 6:0 und verabschiedete sich damit sicher in die Abstiegsrunde, wo man von den 5 kommenden Spielen 4-mal auswärts ran muss. Ein mehr als undankbares Los.

Bier und McDonald’s

Und so saß man nach dem Spiel noch etliche Minuten auf dem Platz in der Sonne, genoss das mitgebrachte Bier, eine weitere vor Ort gekauft Kiste. nachdem die erste leer war, und eine weitere, nachdem die zweite leer war.

Nachdem man dem TSV indirekt mit dem Verkauf einer Kiste Jever signalisierte, es wird Zeit zu gehen, suchte man nach ca. 120 Minuten nach Abpfiff die Kabine auf. Der Gastgeber, schon lange ausgeflogen, die Niederlange, schon lange runter gespült, der Blick nach vorne, weil auf der Heimfahrt Maeckes angesteuert wird.

Am Ende verliert der TSV mehr als verdient 6:0 auswärts, verabschiedet sich in die Abstiegsrunde und wird sich für die Rückrunde an weite Auswärtsfahrten gewönnen müssen.

Die Statistik

  • TSV: Jan-Erik Suhr – Niklas Kirsch, Timo Schnitger, Tobias von Nethen, Mirco Müller, Moritz Wickner, Jörge Stähr, Bastian Möhlmann, Marc Tönjes, Marek von Atens, Marcel Bartels.
  • Tore: 1:0 Lübben (5.), 2:0 Dakhil-Koti (35.), 3:0 Krause (48.), 4:0 Klopp (63.), 5:0 Krause (76.), 6:0 Lübben (87.).

Die Tabelle

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