TSV Abbehausen III siegt zur Primetime mit 8:1

Klarer Heimerfolg gegen die SG Dangastermoor/ Obenstrohe III

Am Sonntag trat der TSV Abbehausen III zum ersten Ligaheimspiel des Jahres an. Da die Vierte des TSV um 10:30 auch ein Heimspiel hatte (2:1 Heimsieg gegen TUS Einswarden Nice!) und die Erste Auswärts in Rastede spielte (2:6 Nice²!), durfte man zur ungewohnten Primetime um 15 Uhr gegen SG Dangastermoor/ Obenstrohe III auflaufen.

Bei Sonnenschein und einer wieder mal mehr als steifen Brise begann die Partie in der ersten Viertelstunde recht ausgeglichen. Nach einem kurzen Abtasten gab es einen Freistoß aus 17m für die SG. Keeper Mühlan kann den Ball nicht unter Kontrolle bringen und wehrt nach vorne ab, bevor Toenjes das Leder in letzter Sekunde nach Enjebuhr-Ost dreschen kann, ehe der Gegner an den Ball kommt.

Debüt für Marcel Bartels

Auf Seite des TSV waren es Müller und von Atens mit guten Chancen zu Beginn, aber noch ohne letzte Konsequenz im Abschluss. In Minute 31. ein kurzer Schreck für den TSV als Toenjes mit Kopfschmerzen und Probleme mit der Sicht runter musste und so Neuling Marcel „Cello“ Bartels zu seinem Debüt für den TSV III kam. Toenjes erholte sich glücklicherweise und konnte später wieder eingesetzt werden.

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Der Bartels-Effekt ließ allerdings nicht lange auf sich warten, denn nur 7 Minuten nach der Einwechslung war es Namensvetter Sven „Demba“ Bartels, der von Paul „Beton“ Segebrecht geschickt wurde und alleine vorm Tor nur eine Option sah, nämlich dem Torhüter das Leder durch die sprichwörtlichen Hosenträger zu schieben zum 1:0.

Von Atens mit der Außenmauke

Nur 2 Minuten später war es „der Bussard“ Marek von Atens, der nach einem Foulspiel im Mittelfeld an Müller am schnellsten schaltete, auf rechts Außen durchstartete, von Müller den schnell ausgeführten Freistoß serviert bekam und aus 16 Metern mit dem rechten Außenmauken den linken Winkel anvisierte und schoss. Ein Spieler der SG warf sich noch in den Schuss und fälschte diesen, ohnehin unhaltbaren Ball, final ab zum 2:0. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit war es dann wieder von Atens, der dieses Mal aber auf Müller durchsteckte, der daraufhin abgezockt links unten zum 3:0 einschob.

In der Halbzeit kamen Qualek, von Nethen und Furche für Möhlmann, von Atens und Krisch. Kurz nach Anpfiff dann direkt ein Ausrutscher in der TSV-Abwehr. Ein Pass von Furche in der Hälfte des TSV nach hinten gerät zu kurz. Der Spieler der SG behauptete sich gegen die Verteidiger des TSV am Ball und spielt den Ball von der Grundlinie in die Mitte, wo sein Mitspieler aus kurzer Distanz einschieben kann zum 3:1.

Bartels wie ein listiger Gepard

Der TSV, vom Anschlusstreffer etwas überrumpelt, brauchte etwas, um wieder in Spiel zu finden und agierte zunächst passiv und lauerte auf Fehler im Aufbau der Gäste. In Minute 54. war es erneut Bartels, der wie ein listiger Gepard lauerte und einen zu kurz geratenen Pass zum letzten Mann in der Abwehr des SG nutze, sich den Ball schnappte, den letzten Mann stehen ließ und alleine vorm Keeper mit all seiner Routine rechts einschweißte.

Nachdem der alte Abstand wieder hergestellt war, schien die Luft bei der SG endgültig raus zu sein und der TSV beherrschte von diesem Zeitpunkt an das Geschehen. In Minute 60. dann folgerichtig das 5:1 durch Rico „Mister Bang“ Boyksen per Volley im Sechszehner. Boyksen, der nach längerer Verletzungspause endlich sein Comeback gab, agierte vor der Abwehr das ganze Spiel lang als Ruhepol und Spiel-Antreiber.

Aufstiegsrunde noch möglich

Nur Drei Minuten später dann der Hattrick für Bartels. Nachdem Boyksen beim Gestocher im gegnerischen Sechszehner den Überblick behält und den Ball zu Bartels quer legt und der humorlos einschiebt. Bartels, das Schweizer Taschenmesser des TSV 3, der im dritten Spiel in Folge auf einer anderen Position eingesetzt wurde, quittierte seine erste Aufstellung im Sturm nicht mit dem gewohnten „Was soll das denn jetzt?“, sondern einem diplomatischen „was ist die Alternative?“ und „ Immer so viel laufen Heulsimiley“ bevor er sich seinem Schicksal fügte.  Müller erhöhte in Minute 71. noch auf 7:1 und Wickner per Elfmeter in der 77. final zum 8:1.

Dank einer Bartels-Gala erhält sich der TSV 3 also die Chance auf die Aufstiegsrunde und hat mit dem TV Gut Heil Neuenburg mit dem Tabellendritten allerdings auswärts ein schweres Kaliber vor der Brust und muss hoffen, dass die Konkurrenz in ihren Nachholspielen patzt.

Die Statistik

  • TSV: Dominic Mühlan – Niklas Kirsch, Timo Schnitger, Rico Boyksen, Jannes Müller, Marek von Atens, Moritz Wickner, Paul Segebrecht, Bastian Möhlmann, Sven Bartels, Marc Tönjes; eingewechselt: Stefan Qualek, Tobias von Nethen, Jens Furche, Marcel Bartels.
  • Tore: 1:0 S. Bartels (38.), 2:0 von Atens (40.), 3:0 Müller (44.), 3:1 Schwantje (50.), 4:1 S. Bartels (54.), 5:1 Boyksen (60.), 6:1 S. Bartels (63.), 7:1 Müller (71.), 8:1 Wickner (77., Wickner).

Die Bilder

Die Tabelle

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