TuS Elsfleth hadert nach Niederlage mit Chancenverwertung und Schiri
FC Medya Oldenburg gewinnt mit 2:1

Anzeige
Auch im dritten Saisonspiel bleibt der TuS Elsfleth ohne Punktgewinn. Trotz spielerischer Steigerung setzte es beim FC Medya Oldenburg eine 2:1-Niederlage. Damit steht Elsfleth weiterhin am Tabellenende der 1. Kreisklasse Staffel Süd.
Der TuS startete engagiert in die Partie, so wie es sich Trainer Cüneyt Sayilkan erhofft hatte. Schon im Pokalspiel gegen den ESV Nordenham war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. In der ersten Halbzeit gestaltete sich das Spiel weitgehend ausgeglichen, mit einem Chancenplus für die Gäste. Folgerichtig ging der TuS Elsfleth in der 28. Minute durch Tim Kramp mit 0:1 in Führung. In dieser Phase verpasste es Elsfleth allerdings, seine Führung auszubauen. Mehrere Hochkaräter wurden teils kläglich vergeben. Kurz vor der Pause nutzte Medya eine Unachtsamkeit der Gäste – Sezer glich zum 1:1 aus.
Genickschläge direkt vor und nach der Pause
Der Torschütze des Ausgleichs traf unmittelbar nach Wiederanpfiff erneut. In der 48. Minute markierte Sezer das 2:1 für die Hausherren. Für den TuS bedeuteten diese Gegentreffer kurz vor und nach der Pause zwei psychologisch bittere Rückschläge. Dennoch erspielte sich Elsfleth weitere Chancen auf den Ausgleich, blieb aber erfolglos.
Unterzahl macht alles noch schwerer
In der 80. Minute musste der TuS dann auch noch in Unterzahl weitermachen: Tjelle Dammann sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Am Ende stand eine unglückliche Niederlage gegen einen clever agierenden Gegner. Nun gilt es für den TuS, die Ruhe zu bewahren und in den nächsten Pflichtspielen gegen direkte Konkurrenten dringend zu punkten.
Cüneyt Sayilkan nach dem Spiel: „Heute hatten wir die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. Leider versagen uns vor dem Tor zu häufig die Nerven. Natürlich haben wir das heute selbst aus der Hand gegeben. Dennoch möchte ich einen Satz zur Schiedsrichterleistung loswerden: Die Gelb-Rote Karte gegen meinen Spieler und auch die Gelbe Karte gegen mich waren nicht gerechtfertigt. Der Schiedsrichter hatte heute keine Linie und hat uns klar benachteiligt. Aber auch damit müssen wir leben. Wir müssen weiter hart arbeiten, dann kommen auch die Erfolgserlebnisse.“