Weltmeister ist in Abbehausen zu Gast

Rainer Duen gibt Fahrtraining bei Merle und Ralf Lindert

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Einer der wohl erfolgreichsten deutschen Vierspännerfahrer war zu Gast bei Merle und  Ralf Lindert in Abbehausen. Rainer Duen aus Brunsbüttel  ist gelernter Pferdewirt, Schwerpunkt Reiten und ist erfolgreich in Springprüfungen der Klasse S gestartet. Er ist Trainer A Fahren, Träger des goldenen Fahrabzeichens, Mannschaftsweltmeister von 2006 und zweifacher deutscher Meister.

Seine Leidenschaft ist die Ausbildung, Weiterbildung und Korrektur von Pferden und Ponys aller Rassen. Außerdem ist er als Trainer für Groß und Klein in ganz Deutschland unterwegs und nun auch bei uns in der Wesermarsch.

Plätze sind schnell vergriffen

Am 6. und 7. Juni bot Merle Lindert mit ihrer Familie auf ihrem Anwesen in Abbehausen ein 2-tägiges Fahrtraining für Gespannfahrer/innen an. Schon kurz nach Bekanntwerden dieses Trainingswochenendes waren auch schon alle Plätze belegt. 13 Gespanne pro Tag aus dem Ammerland, Delmenhorst, Friesland und der Wesermarsch haben sich einen der begehrten Plätze gesichert.

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Abhängig vom Ausbildungsstand der Pferde konnten die Fahrer/innen bei Rainer Duen Trainingszeiten buchen (30, 45 oder 60 Minuten), um im Einzelunterricht das Dressur- und Hindernisfahren zu verbessern.

Optimale Trainingsbedingungen

Einige nutzen die Gelegenheit um Dressuraufgaben für das Turnier zu fahren oder Probleme bei einzelnen Lektionen zu lösen, andere um von ihrem Hobby evtl. einmal in den Turniersport hinein zu schnuppern.

Die Trainingsbedingungen in Abbehausen sind optimal. Auf dem knapp 40 x 80 Meter großem Fahrplatz wurde ein Hindernisparcours mit Kegeln (auch Kegelfahren genannt) aufgebaut. Dabei kommt es auf Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Gehorsam und Durchlässigkeit der Pferde an. Je nach Niveau  der Prüfung werden bis zu 20 Kegelpaare aufgestellt, deren Abstand etwa 20–50 Zentimeter weiter ist als die Wagenspur. Alle Kegelpaare sind innerhalb einer festgelegten Strecke möglichst schnell zu durchfahren, ohne einen Kegel umzuwerfen oder einen Ball, der auf den Kegeln liegt, abzuwerfen.

Um unerfahrenen Fahrern zu zeigen wie es der Profi macht, setzte sich Rainer Duen auch selbst auf den Bock und übernahm die Leinen, was mit großem Applaus der zuschauenden Fahrer/innen belohnt wurde. Aufgrund der großen Nachfrage werden weitere Kurse angeboten. Der nächste schon gleich in zwei Wochen. Auch dieser ist bereits ausgebucht.

Die Bilder

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