
Anzeige
Auch im zweiten Saisonspiel hat es für die Männer der HSG Unterweser nicht zum ersten Sieg gereicht. In der Regionsliga unterlag das Team bei der HSG Hude/Falkenburg mit 26:31 und kassierte damit erneut eine Niederlage mit fünf Toren Unterschied. (von Olaf Büker)
Dabei erwischte die HSGU zunächst den besseren Start. Die Gäste gingen mit 2:0 in Führung – es sollte allerdings die einzige Führung der gesamten Partie bleiben. Hude/Falkenburg fand zunehmend besser ins Spiel, nutzte die vorhandenen Räume konsequent und setzte sich bis zur 19. Minute auf 9:4 ab.
Auszeit bringt nicht die erhoffte Wende
HSGU-Trainer Malte Clari reagierte mit einer Auszeit und versuchte, sein Team neu einzustellen. Die erhoffte Wirkung blieb jedoch aus. Zwar kam Unterweser zwischenzeitlich noch einmal auf 10:13 heran, anschließend zog Hude/Falkenburg aber mit drei Treffern in Folge auf 16:10 davon.
Mit diesem Sechs-Tore-Rückstand ging es in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber im Angriff effektiver und hielten Unterweser auf Distanz.
Unterweser verkürzt – aber Hude bleibt souverän
Die Gäste gaben sich zwar nicht auf und konnten den Rückstand im Verlauf der zweiten Hälfte noch etwas verkürzen. Wirklich in Gefahr geriet der Heimsieg der HSG Hude/Falkenburg jedoch nicht mehr.
Am Ende stand ein 31:26 auf der Anzeigetafel. Für die HSG Unterweser war es insgesamt ein enttäuschender Auftritt. Trainer Malte Clari zeigte sich nach der Partie angesichts der Leistung seines Teams entsprechend ernüchtert.
Gegen Varel wächst der Druck
Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart bekommt das kommende Heimspiel bereits zusätzliche Bedeutung. Am Sonnabend empfängt die HSG Unterweser die HSG Varel IV. Dort soll unbedingt der erste Sieg gelingen, um einen kapitalen Fehlstart zu verhindern.
HSG Unterweser: Josh Funk, Timon Hünnekens – Nils Brüning (7), Rene Strahlmann (5/3), Ben Grünewald (4), Mark Töllner (3), Kevin Hünnekens (2), Melvin Scholz (2), Sören Horstmann (1), Norman Lange (1), Thor Freese (1), Torin Larisch, Tobias Derra, Jost Wachtendorf.
