Auftakt nach Maß für die Handballerinnen der HSG Unterweser: Zum Start in die neue Verbandsliga-Saison setzte sich das Team von Trainer Bernd Neumann in der Sporthalle am Luisenhof deutlich mit 33:21 gegen den TuS Jahn Hollenstedt II durch.
Dabei waren die Voraussetzungen vor dem ersten Punktspiel alles andere als optimal. Mehrere Spielerinnen gingen gesundheitlich angeschlagen in die Partie, Carinne Bauer fehlte komplett. Besonders bitter: Astrid Eilers brach sich im letzten Training einen Finger und wird der HSG voraussichtlich für längere Zeit fehlen. Auf der Platte ließ sich die Mannschaft davon allerdings kaum etwas anmerken.
Nach ausgeglichenem Start zieht die HSG davon
Jana Paul erzielte direkt das 1:0, doch Hollenstedt hielt zunächst dagegen. Nach zehn Minuten stand es 5:5. Anschließend bekam die HSG das Spiel immer besser unter Kontrolle. Die Abwehr stand kompakter, vorne wurden die Chancen konsequenter genutzt.
Bis zur 20. Minute setzte sich Unterweser auf 12:7 ab. Auch eine Auszeit der Gäste konnte den Rhythmus der Gastgeberinnen nicht mehr entscheidend stören. Fenna van Dreumel sorgte schließlich mit ihrem Treffer zum 15:9 für den Halbzeitstand.
Speckels-Huismann wird zum starken Rückhalt
Ein wichtiger Faktor für die deutliche Führung war einmal mehr Tanja Speckels-Huismann. Die Torhüterin der HSG zeigte zahlreiche starke Paraden und gab ihrer Mannschaft damit die nötige Sicherheit.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Unterweser tonangebend. Vor allem das schnelle Umschaltspiel funktionierte immer wieder. Ballgewinne in der Defensive wurden konsequent in Tempoangriffe umgewandelt. Musste die HSG ins Positionsspiel, griffen zudem die in der Vorbereitung einstudierten Abläufe.
Spätestens beim 24:15 ist die Partie entschieden
Ganz abschütteln ließen sich die Gäste zunächst zwar nicht, Mitte der zweiten Halbzeit fiel dann aber die endgültige Entscheidung. In der 45. Minute führte Unterweser mit 24:15 und baute den Vorsprung anschließend sogar noch weiter aus.
Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 33:21-Erfolg auf der Anzeigetafel. Jana Paul war mit sieben Treffern beste HSG-Werferin, Janie Matschei und Fenna van Dreumel steuerten jeweils sechs Tore bei.
Trainer Bernd Neumann sprach anschließend von einem „alles in allem gelungenen Start“. Angesichts der schwierigen personellen Voraussetzungen dürfte der deutliche Auftakterfolg besonders zufriedenstellen.
Nächste Herausforderung beim Oberliga-Absteiger
Bereits am kommenden Sonntag wartet auf die HSG Unterweser die nächste Aufgabe. Dann geht es auswärts zur HSG Hude/Falkenburg. Der Oberliga-Absteiger erwischte selbst keinen guten Saisonstart und verlor sein erstes Spiel beim TSV Wietzendorf deutlich mit 28:41.
Für Unterweser bietet sich damit direkt die nächste Gelegenheit zu zeigen, dass der starke Auftritt gegen Hollenstedt kein Zufall war.
HSG Unterweser: Tanja Speckels-Huismann, Ahlke Kranz – Jana Paul (7), Janie Matschei (6), Fenna van Dreumel (6), Mia Marie Speckels (4/4), Liska Stuhrmann (2), Marie Lübben (2), Rieke Asendorf (2), Judith Palm (2), Marlene Neumann (1), Louisa Plump (1), Christien Dubberke-Bruns, Celine Bohlken, Natalie Harries.
Die Bilder

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