Auch nach der Herbstpause bleibt die männliche C-Jugend der HSG Unterweser in der Oberliga auf Erfolgskurs. Im vorgezogenen Heimspiel gegen die Regionalligareserve des ATSV Habenhausen setzte sich das Team von Hauke Mehrtens und Sven Beyer in der Luisenhof-Sporthalle deutlich mit 42:25 durch. (von Olaf Büker)
Die Gastgeber übernahmen sofort die Kontrolle und gingen schnell mit 6:1 in Führung. Einige technische Fehler auf beiden Seiten sorgten anschließend für eine zeitweise wilde Partie. Die HSG fand jedoch häufiger die besseren Lösungen und kam vor allem über ihr Tempospiel zu zahlreichen einfachen Toren.
Zehn Tore Vorsprung nach 18 Minuten
Nach 18 Minuten führte Unterweser erstmals mit zehn Treffern. Zur Halbzeit stand ein deutliches 18:9 auf der Anzeigetafel.

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„Es war vielleicht nicht unser schönstes Spiel, aber wir haben gewonnen“, sagte Mehrtens. Seine Mannschaft habe sich zeitweise zu sehr dem Gegner angepasst und zu viele technische Fehler gemacht. „Dank unseres Tempos kamen wir aber immer wieder zu schnellen, einfachen Toren.“
Offensive Deckung bereitet zunächst Probleme
Nach dem Seitenwechsel fand die HSG zunächst nicht richtig in die Partie. Habenhausen stellte die Gastgeber mit einer sehr offensiven Deckung vor einige Probleme.
Das Trainergespann reagierte früh mit einer Auszeit und brachte wieder mehr Ordnung in das Spiel. Anschließend zog Unterweser über 28:16 in der 35. Minute und 37:23 bis zum verdienten 42:25-Endstand davon.
Viel Spielzeit für den gesamten Kader
Erfreulich war für die Trainer auch, dass alle Spieler längere Einsatzzeiten erhielten und sich zeigen konnten. „Jeder hat viel Spielzeit bekommen. Jetzt müssen wir das im Training weiter festigen“, erklärte Mehrtens.
Mit dem deutlichen Erfolg ist der HSG der gewünschte Start nach der Pause gelungen. Die kommenden Begegnungen dürften allerdings wesentlich mehr Aufschluss über das tatsächliche Leistungsniveau der Mannschaft geben.
Jetzt warten die Spitzenteams
In den nächsten Wochen trifft Unterweser auf die vermeintlichen Spitzenmannschaften der Liga. Mehrtens blickt diesen Aufgaben mit großer Vorfreude entgegen: „Jetzt kommen die Spiele, die uns zeigen, wo wir stehen – quasi die Wochen der Wahrheit. Für diese Spiele sind wir aufgestiegen, und ich habe immens Bock darauf.“
Bereits am Samstag, 7. November, wartet mit der TSG Hatten-Sandkrug ein befreundeter Rivale. Anwurf ist um 17 Uhr in der Sporthalle in Sandkrug.
HSG Unterweser: Felix Beyer – Till Gercken (13), Lennard Müller (9), Matthis Menge (7), Giulien Mehrtens (5), Colin Eden (3), Fynn Gerdes (2), Emil Neumann (2), Jonas Hoffmann (1), Jona Wagner.










