AT Rodenkirchen verliert Tor-Festival

Testspiel: 5:6 gegen den SV Atlas Delmenhorst III

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Der AT Rodenkirchen hat das Torfestival gegen den SV Atlas Delmenhorst III am Ende mit 5:6 verloren und blickt dennoch optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Bei strahlendem Sonnenschein bekamen die Zuschauer viele Torchancen und in der ersten Halbzeit vor allem effektive Gäste zusehen.

Nach kurzem abtasten begann die Tormaschinerie des Vertreters aus der 1. Kreisklasse OLL/DEL erstmals zu zeigen, wieso man in der vergangen Saison 102 Tore schoss. Nach 13 gespielten Minuten erzielte Julian Musiol die 0:1 Führung für Atlas, nachdem dieser fein von seinen Mitspielern freigespielt wurde. In der 19. Minute erzielte Kevin Scholz das 0:2 und Leon Maurice von Husen legte nur vier Minuten später das 0:3 nach. Vorausgegangen waren beide male Abwehrfehler des ATR, welcher dem Gast in dieser Phase das Tore schießen zu leicht machte.

Tino Hülsebusch markiert das 1:4

Trotz der klaren Führung war es jedoch keinesfalls so, dass die Stadlander sich nicht auch offensiv am Spiel beteiligten. Der Unterschied lag bis dato einfach in der Effizienz, bei der es klare Vorteile für den SV Atlas gab. Immer wenn der AT Rodenkirchen mal schnell die Räume nach vorne bespielte, wurde es auch gefährlich, nur stand man entweder im Abseits oder scheiterte an einem klasse agierenden Atlas-Keeper Jens Dekarski.

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Kurz vor dem Halbzeitpfiff legte Leon Maurice von Husen noch seinen zweiten Treffer an diesem Tag nach und erzielte das 0:4 aus Sicht der Gastgeber, welche sich in der Nachspielzeit dann doch nochmal belohnten. Nach einem zurückgelegten Ball von Wessel van der Zijl, war Tino Hülsebusch frei und erzielte das 1:4.

Rodenkirchen dominiert zweite Hälfte

Die zweite Halbzeit gehörte nun klar dem AT Rodenkirchen, welcher in der 49. Minute durch Jalan Griffin auf 2:4 verkürzen konnte. Vorausgegangen war ein langer Ball, den Griffin an Dekarski vorbeiköpfen konnte und anschließend nur noch ins leere Tor schieben musste. Die Gastgeber hatten nun immer öfter die Möglichkeit durch Pässe in die Tiefe gefährlich in den Sechzehner des SV Atlas einzudringen und einen solchen Pass nutzte der eingewechselte Muhamad Rizai zum 3:4 Anschlusstreffer nach 62 Minuten. Nur vier Minuten später zeigte Schiedsrichter Thomas Bauer auf den Punkt, vorausgegangen war ein Foulspiel an Muhamad Rizai im Strafraum. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Jalan Griffin sicher zum 4:4 Ausgleich. Das wohl schönste Tor des Tages gehörte dann allerdings doch nochmal Muhamad Rizai, welcher durch einen Flugkopfball in van Persie-Manier die Partie endgültig drehte. Nach 80 Minuten konnte ATR-Trainer Christian Pfeiffer also durchaus zufrieden sein, da sein Team aus einem 0:4 ein 5:4 machen konnte.

So schön aus Sicht der Rodenkircher die aufholjagt auch war, die letzten Minuten war der SV Atlas nochmal am Zug. In der 84. Minute glich Julian Musiol zum 5:5 aus und nur wenig später zeigte Thomas Bauer erneut auf den Punkt, nur diesmal auf der anderen Seite. Den fälligen Foulelfmeter konnte Atlas-Keeper Jens Dekarski sicher zum 5:6 verwandeln. Anschließend passierte nicht mehr viel und die torreiche Partie endete pünktlich, mit dem besseren Ende für den SV Atlas Delmenhorst.

Nach der Begegnung sagte ATR-Trainer Christian Pfeiffer: „In der ersten Halbzeit war Atlas ziemlich effektiv und hat unsere Fehler eiskalt bestraft. Wir hingegen haben einige große Chancen liegen lassen. Im zweiten Abschnitt haben wir es dann besser gemacht und haben Moral bewiesen. Durch die Wechsel am Ende hat dann die Abstimmung etwas gefehlt und wir haben noch zwei Tore kassiert, aber dennoch bin ich mit der Einstellung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben nicht aufgegeben, auch wenn es am Ende leider nicht gereicht hat.“

Die Statistik

  • ATR: Luca Finn Baudis – Wyneken Spiekermann, Lennard Diekmann, Sascha Ahlers, Jan-Ole Horstmann, Wessel van der Zijl, Thimon Hülsmann, Nico Büsing, Jalan Griffin, Tino Hülsebusch, Mirko Scheltwort; eingewechselt: Muhamad Rizai, Luca Juel Kanatschnig, Michel von Borstel
  • Tore: 0:1 Julian Musiol (13.), 0:2 Kevin Scholz (19.), 0:3 Leon Maurice von Husen (23.), 0:4 Leon Maurice von Husen (44.), 1:4 Tino Hülsebusch (45.), 2:4 Jalan Griffin (49.), 3:4 Muhamad Rizai (62.), 4:4 Jalan Griffin (66./FE), 4:5 Muhamad Rizai (80.), 5:5 Julian Musiol (84.), 5:6 Jens Dekarski (88./FE)

Die Bilder