HSG Unterweser gewinnt nächsten Handball-Krimi

23:22 in Hude: Frauen starten mit 4:0 Punkten in die Verbandsliga

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Am Ende fehlte nur ein Tor zum ganz großen Zittern: Die Frauen der HSG Unterweser haben beim Oberliga-Absteiger HSG Hude/Falkenburg einen hart erkämpften 23:22-Auswärtssieg gefeiert. Damit bleibt das Team von Trainer Bernd Neumann auch nach dem zweiten Spiel der neuen Verbandsliga-Saison ohne Punktverlust.

Dabei wusste Unterweser vor der Partie kaum, was auf die Mannschaft zukommen würde. Hude/Falkenburg war für die Gäste weitgehend unbekannt und wollte nach der deutlichen Auftaktniederlage in Wietzendorf unbedingt eine Reaktion zeigen. Zusätzlich musste sich die HSG zunächst an das für sie ungewohnte Haftmittel gewöhnen. Nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten beim Stand von 3:3 übernahmen deshalb zunächst die Gastgeberinnen das Kommando.

Hude setzt sich ab – Unterweser schlägt zurück

Bis zur 13. Minute zog Hude auf 6:3 davon. Unterweser ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken. Janine Matschei und Liska Stuhrmann brachten ihre Mannschaft wieder auf 6:7 heran, ehe sich eine völlig offene Partie entwickelte.

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Beim 10:10 in der 25. Minute war wieder alles ausgeglichen. Kurz vor der Pause gelang der HSG dann sogar die Wende. Mit einer knappen 12:11-Führung ging es für Unterweser in die Kabine.

Vier Tore in Folge bringen die HSG auf Kurs

Nach dem Seitenwechsel erwischte die Mannschaft von Bernd Neumann ihre stärkste Phase. Aus einem 12:12 machte Unterweser innerhalb kurzer Zeit eine 16:12-Führung und bekam die Begegnung zunehmend unter Kontrolle.

Auch danach blieb die HSG am Drücker. Louisa Plump erhöhte in der 49. Minute auf 21:16 – fünf Tore Vorsprung und eigentlich eine komfortable Ausgangslage für die Schlussphase.

Plötzlich kommt die Nervosität

Nach dem 22:17 wurde die Partie allerdings zunehmend torarm. Mia Marie Speckels sorgte in der 53. Minute noch für das 23:19. Danach wollte bei Unterweser offensiv nichts mehr gelingen.

Technische Fehler schlichen sich ein, die Sicherheit ging verloren und Hude witterte plötzlich wieder seine Chance. Drei Minuten vor dem Ende waren die Gastgeberinnen beim 21:23 wieder bis auf zwei Treffer herangekommen.

Unterweser rettet den Vorsprung über die Zeit

Beide Trainer versuchten mit Auszeiten noch einmal Einfluss auf die hektische Schlussphase zu nehmen. Hude gelang zwar noch der Anschlusstreffer zum 22:23, doch für den Ausgleich reichte die Zeit nicht mehr.

Mit der Schlusssirene war der zweite Sieg der HSG Unterweser perfekt. Besonders Torhüterin Tanja Speckels-Huismann überzeugte erneut mit einer starken Leistung. Insgesamt zeigte Unterweser über weite Strecken einen guten Auftritt und belohnte sich trotz der nervösen letzten Minuten mit zwei weiteren Punkten.

Jetzt wartet das Duell der Ungeschlagenen

Mit 4:0 Punkten ist die HSG Unterweser optimal in die neue Verbandsliga-Saison gestartet. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht: Bereits am kommenden Freitag wartet die nächste Herausforderung.

Um 20 Uhr empfängt Unterweser den ATSV Habenhausen in der Sporthalle am Luisenhof. Beide Teams sind bislang ohne Punktverlust – damit steht früh in der Saison ein echtes Spitzenspiel an.

HSG Unterweser: Tanja Speckels-Huismann, Ahlke Kranz – Mia Marie Speckels (6/2), Fenna van Dreumel (5), Liska Stuhrmann (3), Louisa Plump (3), Jana Paul (2), Marlene Neumann (2), Janine Matschei (2), Carinne Bauer, Celine Bohlken, Mila Carstens, Marie Lübben.

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