Justin Sinnen schießt den SCO in der Nachspielzeit zum Sieg

Kuck-Elf gewinnt mit 3:2 beim VfB Oldenburg II - Zwei Ampelkarten - Siegtreffer in der 92. Minute

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Zur Pause führte der SC Ovelgönne bei der zweiten Mannschaft des VfB Oldenburg mit 2:0. Im zweiten Abschnitt konnten die Gastgeber den Rückstand egalisieren. Nach dem 2:2 stand das Spiel auf Messers Schneide. Beide Teams wollten den Siegtreffer. Der blieb der Elf von Trainer Marco Kuck vorbehalten. In der zweiten Minuten der Nachspielzeit netzte Justin Sinnen zum 3:2 für den Tabellenführer ein.

„Im ersten Abschnitt haben wir nichts zugelassen und selbst vier dicke Möglichkeiten gehabt, von denen wir zwei genutzt haben“, berichtete SCO-Trainer Marco Kuck. In der 32. Minute verwandelte Paul Hemken einen Elfmeter, den die Gäste nach einem Foul an Ozan Akgül zugesprochen bekamen.

Ozan Akgül erhöht auf 2:0

Acht Minuten später erhöhte Akgül auf 2:0. Er netzte nach Zuspiel von Marvin Müller und der darauffolgenden  Hemken-Flanke ein. „Das 2:0 zur Pause war völlig verdient“, meinte Kuck.

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Nach Wiederanpfiff investierten die Ovelgönner zu wenig. „Wir haben nicht genug Fußball gespielt“, meinte Kuck. Nach einem Missverständnis zwischen SCO-Keeper Lars Horstmann und Finn Osterloh stand es 1:2 (57.). In der 70. Minute schlug ein leicht abgefälschter Distanzschuss zum 2:2 in den Maschen ein. „Erst nach dem Ausgleich haben wir wieder zurück ins Spiel gefunden“, berichtete Kuck.

Kuck beweist glückliches Händchen

Acht Minuten vor dem Ende kassierte Ozan Akgül die Ampelkarte. Aus Kucks Sicht war weder dieser noch der Platzverweis fünf Minuten später gegen Oldenburg berechtigt. So ging mit 10 gegen 10 in die letzten Minuten.

Kuck bewies ein glückliches Händchen. Er hatte sowohl Justin Sinnen eingewechselt als auch Hemken nach seiner Auswechslung nochmal ins Spiel gebracht. Diese beiden zeigten sich für den Siegtreffer verantwortlich. Hemken brachte den Ball in den Strafraum, der VfB-Keeper ließ das Leder abklatschen und Sinnen belohnte sich für die „guten Trainingswochen“ (Kuck) mit dem 3:2.

Die Statistik

  • SCO: Lars Horstmann – Tobias Heinemann, Marvin Müller, Tim Meischen, Ozan Akgül, Sahin Yasar, Patrick Förster, Paul Hemken, Jonah Stührenberg, Finn Osterloh, Christoph Hilpert; eingewechselt: Justin Sinnen, Lucian Comsa.
  • Tore: 0:1 Hemken (32., Foulelfmeter), 0:2 Akgül (40.), 1:2 Lewedag (57.), 2:2 Neemann (70.), 2:3 Sinnen (90.+2).
  • Gelb-Rote Karten: Akgül (82., SCO), (87., VfB).

Die Tabelle

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