Oldenbroker TV qualifiziert sich für die DM-Playoffs

Bundesligist schließt die reguläre Spielrunde als Tabellendritter ab

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Der Oldenbroker TV hat die reguläre Bundesliga-Saison als Tabellendritter abgeschlossen und sich somit für die Playoffs zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert. Am letzten verlor der OTV gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter SG Findorff-Bremen mit 4:8. Zum Abschluss des letztes Spieltags gab es einen 14:5-Sieg gegen den TSV Barrien. 

Oldenbroker TV – SG Findorff-Bremen 4:8

Zunächst stand die Partie gegen Findorff an. „Wir sind personell geschwächt angetreten, nur eine große Abwehrspielerin war dabei und wir waren uns sehr bewusst, dass die Lücken in der Abwehr diesmal groß sein würden“, sagte OTV-Trainerin Yvonne Fehner.

Findorff erwischte auch den besseren Start ins Spiel und ging mit 2:0 in Führung. Erst in der 12. Minute gelang Rena Allmers der Anschlusstreffer. „Das löste bei uns aber leider nicht die Blockaden im Kopf. Gegen die gut aufgelegten Korbfrauen aus Findorff waren unsere Würfe weder aus der Distanz noch vom Kreis nicht präzise genug“, berichtete Fehner.

So gelang Oldenbrok in der ersten Halbzeit kein Korb mehr. Findorff führte zur Pause mit 4:1. Auch in Halbzeit 2 starteten die Findorfferinnen besser, zogen auf 6:1 davon. „Erst in den letzten 10 Spielminuten konnten wir noch Körbe erzielen, aber der Abstand war zu groß, die Treffer nur Makulatur.“

An der Abwehr hat es aber nicht gelegen. Die fehlende Körpergröße haben die Spielerinnen mit Schnelligkeit wettgemacht. Im Angriff waren die Würfe aber nicht präzise genug, der Kopf stand uns wieder im Weg“, meinte Fehner.

  • OTV: Salome Sticken (1), Laura Kikker, Birte Klostermann, Janina Knutzen (1), Merle Knutzen (1), Rena Allmers (1), Marit Laible

Oldenbroker TV – TSV Barrien 14:5

Als nächster Gegner wartete der TSV Barrien. „Erfahrungsgemäß ein Spiel, wo wir immer wieder Schwierigkeiten haben, unsere Überlegenheit auszuspielen. Jedesmal gewinnen wir, aber nicht unbedingt hoch und souverän“, sagte Fehner.

„Aber wir wussten ja, die Playoffs um die Plätze 1-3 waren uns sicher, wir konnten recht locker ins Spiel gehen und uns auf unsere Stärken konzentrieren. Das gelang uns aber in den ersten 7 Minuten gar nicht so besonders gut. Bereits in Minute 2 lagen wir 0:1 hinten. Doch auch Barrien hatte Abschlussschwierigkeiten. Die technische nicht gut geworfenen Bälle konnte Salome Stickan bei uns am Korb gut abwehren.“

In Minute 7 platzte dann der Knoten. Birte Klostermann traf in den nächsten 2 Minuten 3 x aus der Distanz und brachte den OTV ins Spiel. Bis zur Halbzeit baute Oldenbrok die Führung auf 6:2 aus.

„Selbstbewusst gingen wir dann in die zweite Halbzeit, schon gefasst auf ein schnelleres Spiel seitens Barrien. Aber auch jetzt gelang uns wieder mehr als dem Gegner 8:2 in Minute 23. Barrien betrieb Ergebniskosmetik, erzielte immer mal wieder einen Treffer, wir aber mehr“, berichtete die Trainerin.

So deutliche gewann der OTV bisher nicht gegen Barrien. „Unser Gegner ließ aber schnell den Kopf hängen und wirkte nicht so, als ob sie versuchen wollten, sich gegen die Niederlage zu wehren“, so Fehner. „In diesem Spiel war der Kopf meiner Spielerinnen aber auch freier. Die Würfe, die wir im Korb versenkten, waren so präzise geworfen, dass die Findorffer Korbfrauen diese Bälle auch nicht hätten abwehren können.“

„Ohne Druck geht es halt manchmal besser. Schön war auch, dass die Abwehr so flink auf den Beinen war, die Absprachen klappten hervorragend und wir konnten die Lücken schnell schnell schließen. Zwischendurch konnten wir auch mal einen Konter einstreuen, das ist ja eher nicht unsere Stärke. Aber vielleicht lässt es sich für die Playoffs noch mal speziell trainieren.“

  • OTV: Salome Sticken (1), Laura Kikker (5), Birte Klostermann (3), Janina Knutzen (2), Merle Knutzen (3), Rena Allmers, Marit Laible.

So geht es weiter

Am 25. Februar geht es weiter. Nun stehen die Playoffs an. Zuerst misst sich der OTV mit Stöcken und Findorff. „Nun gilt es, den 3. Platz zu verteidigen. Aber die Quali zu den Deutschen Meisterschaften ist ja nicht unbedingt unser erklärtes Ziel. Wir sind auch so schon sehr zufrieden“, so Fehner. „Wir nehmen aber natürlich gerne noch mehr mit. 2 Punkte Vorsprung haben wir noch auf den 4. Platz, diese Punkte nehmen wir mit. Nun gilt es, fleißig trainieren, Kopf frei und dann mit Spaß aufs Spielfeld.“

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