SC Ovelgönne kehrt nach Halbzeit nicht auf den Platz zurück

Beim Spielstand von 1:3 beim GVO Oldenburg II bricht Ovelgönne das Spiel von sich aus ab

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Seit rund 45 Jahren ist Sascha Böning, Trainer des SC Ovelgönne, im Fußballgeschäft aktiv. Somit hat er auch schon einiges erlebt. „So etwas, wie beim GVO Oldenburg II war dann aber doch einmalig“, sagte er. Der Übungsleiter und sein Team haben sich in der Halbzeit dazu entschieden, die Partie beim Tabellenführer nicht fortzuführen. „Es ging darum, die Spieler vor Verletzungen zu schützen.“

Sowohl der Tabellenführer aus Oldenburg als auch der Tabellendritte aus dem Burgdorf waren vor der Partie sicher für die Aufstiegsrunde qualifiziert. „Entsprechend ging es um nichts und wir wollten die Begegnung locker angehen“, sagte Böning.

SCO-Trainer spricht von rabiaten Fouls

Doch obwohl die Hausherren nach vier Minuten mit 2:0 führten, sei es anschließend ein „hartes und rabiates Vorgehen mit bösen Fouls der Gastgeber“ (Böning) gewesen. „Dem Schiedsrichter ist die Partie völlig entglitten, weil er keine Karten gezeigt hat. Es waren klare Rote Karten dabei“, berichtete Böning.

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Negativer Höhepunkt sei ein Foul gegen Christoph Hilpert gewesen. „Da haben wir gedacht, dass Schienbein ist durch“, sagte Böning. Man habe sich dann dazu entschieden, die Partie nach der Pause (Halbzeitstand 3:1) nicht fortzuführen.

Die Statistik

  • SCO: Andre Koch – Tobias Heinemann, Lucian Comsa, Luca Stephan, Marvin Seif, Kai Janda, Marcel Ebert, Philipp Winkler, Daniel Meischen, Finn Osterloh, Christoph Hilpert.
  • Tore: 1:0 Beck (1.), 2:0 Beck (4.), 3:0 Beck (32.), 3:1 Seif (39.).

Die Tabelle

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