SC Ovelgönne mit desolater erster Halbzeit

Kuck-Elf verliert in der 1. Runde des Kreispokals mit 2:4 gegen den ESV Nordenham

Anzeige

Marco Kuck, Trainer des SC Ovelgönne, fand nach der 2:4-Niederlage seiner Mannschaft gegen den klassenhöheren ESV Nordenham klare Worte: „Eine desolate erste Halbzeit. Wer keine Zweikämpfe führt, kann auch keine gewinnen. Die Gäste waren noch gnädig mit uns. Das einzig Positive ist das knappe Ergebnis.“ Die Eintracht hat somit den souveränen Einzug in die zweite Runde des Kreispokals geschafft.

Auch wenn der Ovelgönner Pferdemarkt abgesagt wurde, wurde in dem Burgdorf ordentlich gefeiert. „Vielleicht erklärt das die schwache erste Halbzeit“, so Kuck. Die Eintracht agierte von Beginn an klar überlegen. Folgerichtig führte sie nach 36 Minuten mit 4:0. Daniel Krecker traf doppelt. Zudem netzten Olaf Speckels und Nils Rimkus ein.

SCO trifft kurz vor und kurz nach der Pause

„Wir hätten auch acht Stück bekommen können“, berichtete Kuck. Das sah ESV-Coach Thorsten Rohde ähnlich. „Wir haben zu viel liegen lassen. Ansonsten war es ein starker Auftritt.“ Mit dem Pausenpfiff kam der SCO zum 1:4. Nach einer Ecke war Neuzugang Philipp Winkler zur Stelle.

Anzeige

„Es hat eine kurze Halbzeitansprache gegeben“, sagte Kuck, dessen Team direkt nach Wiederbeginn auf 2:4 verkürzte. Christoph Müller und ein Mitspieler waren sich nicht einig, sodass Tim Meischen traf. „Wir waren ungefähr eine Viertelstunde nach Wiederbeginn unkonzentriert. Danach haben wir die Partie wieder an uns gerissen“, berichtete Rohde.

Kuck sprach davon, dass das Spiel seiner Mannschaft ein wenig besser wurde. „Aber Nordenham hat noch einige Chancen ungenutzt gelassen. Wir hatten zwei oder drei Möglichkeiten.“ Symptomatisch sei ein Freistoß in der 82. Minute gewesen. Aus 17 Metern versuchte es sein Team mit einer Variante. Der Ball kullerte jedoch ins Toraus. So blieb es beim verdienten 4:2-Erfolg der Gäste.

Die Statistik

  • SCO: Richie Werner – Ozan Akgül, Jendrik Warns (32. Daniel Meischen), Tobias Heinemann, Marvin Müller, Tim Meischen (67. Jonas Schmitz), Marius Hoppe, Paul Hemken (46. Justin Sinnen), Julian Heyer (46. Lucian Comsa), Philipp Winkler, Finn Osterloh.
  • ESV: Christoph Müller – Mohamad Sulayman, Daniel Krecker, Jan Cordes, Rene Schwarze (82. Yannik Rebehn), Jan Drieling, Robin Lotz, Daniel Köhler, Mischa Schwarze (69. Christoph Will), Jean-Claude Rebehn (9. Nils Rimkus, 77. Ole Drieling), Olaf Speckels.
  • Tore: 0:1 Speckels (8.), 0:2 Krecker (29., Elfmeter), 0:3 Rimkus (34.), 0:4 Krecker (36.), 1:4 Winkler (45.+1), 2:4 T. Meischen (47.).
  • Gelb-Rote Karte: Lotz (89., ESV).

Die Bilder

Anzeige

Anzeige