SV Brake lässt Sieg gegen Ofenerdiek liegen

Kreisstädter kommen über ein 0:0 nicht hinaus

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Es wurde nichts mit dem dritten Sieg in Folge für den SV Brake. Unentschieden 0:0 trennten sich die Kreisstädter vom SV Ofenerdiek, der dieses Remis am Ende regelrecht bejubelte. (von Dieter Diekmann)

Chancen zum Sieg hatte die Stolzenberger-Elf vor allem in der Schlussviertelstunde, aber drei, vier Einschuss-Möglichkeiten ließ der SVB förmlich liegen. Dem Gast muss man allerdings eine starke Defensivleistung bescheinigen. So entpuppte sich der Schachzug vom Ofendieker Coach Brian Adamovic seine Offensivleute Schmidt und Jannis Baarts als Außenverteidiger aufzubieten als Volltreffer. Weder die „Angriffswaffen“ der Hausherren Tasyer noch Speer konnten sich so über 90 Minuten entscheidend in Szene setzen.

Gute Chancen in der Anfangsphase

Ein tolles Solo (10.) von Jan-Niklas Wiese mit einem Pass auf Ilhan Tasyer, der aber im allerletzten Moment vor dem Einschuss gebremst wurde, eröffnete die gute Anfangsphase der Braker. Weiter ging es mit einer Chance (15.) für Jonas Kühl, der aber mit dem Abschluss zu lange fackelte. In dieser Anfangsviertelstunde war Pierre-Steffen Heinemann der auffälligste Akteur der Platzhirsche, der nur schwer von der Ofendieker Abwehr in den Griff zu bekommen war.

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Nach zwanzig Minuten gab es dann die ersten Annäherungsversuche der Gäste auf das Tor von Luca Kemna. Der SVB-Keeper zeigte sich bei Schüssen von Julian Baarts und Timon Hedden aber auf dem Posten. „Es ist nicht schlimm, Fehler zu machen. Es ist schlimm, nicht hinterher zu setzen“, so ein erboster Gästecoach nach einem Fehlpass von Kreye.

Luca Kemna mit toller Parade

Die erste Halbzeit verlief dann bis zum Pausenpfiff eher unspektakulär. Speer mit einem Schuss an das Außennetz (32.) und Wiese mit einer schwachen Hereingabe waren noch die „Höhepunkte“ (43.) bis zur Pause, in der beide Defensivreihen alles im Griff hatten. Jörg Frerichs (TSV Abbehausen) hatte die Möglichkeiten genutzt, den SV Brake als nächsten Gegner zu beobachten. Sein Halbzeitfazit: „Ofenerdiek kommt durch die gute Deckungsarbeit der Braker überhaupt nicht in den Angriffsmodus.“

Das änderte sich aber mit Beginn der 2. Halbzeit in dem der Gast zunächst den Ton angab. Nachdem Hedden aus 18 Metern (51.) eher kläglich abschloss, machte es Schulze aus 16 Metern(55.) besser. Mit einer spektakulären Parade entschärfte Luca Kemna das Leder aus dem unteren Toreck und rettete seine Elf vor dem möglichen Rückstand.

Braker Schlussoffensive

Auch die nächste torgefährliche Aktion kam von den Gästen. Timon Hedden traf volley zum Glück der Mannen um Kapitän Müller nur das Außennetz (59.). Das war es aber auch mit der Herrlichkeit der Ofendieker Offensive. Es tat sich anschließend bis zur 73. Minute herzlich wenig vor beiden Toren.

Es begann die Schlussoffensive der Platzherren, eingeleitet mit einem abgefälschten Freistoß aus 20 Metern von Tasyer, der nur knapp am Tor vorbei segelte. Kurz darauf verhinderten mehrere Abwehrbeine die mögliche Führung (75.) der Braker, indem zunächst Miklas Kunst und dann Jan Speer geblockt wurden. Kurz darauf stand wieder der eingewechselte Kunst im Mittelpunkt, sein Schuss aus spitzem Winkel wurde jedoch eine sichere Beute des guten Lukas Lange im Kasten des FCO.

Miklas Kunst aus drei Metern vorbei – Speer sieht Ampelkarte

Weiter drückte der SVB auf das Tempo Richtung Gästetor und hätte sich durch Miklas Kunst belohnen können, ja müssen (82.). Der Sturmtank im Zentrum der Stolzenberg-Elf köpfte den Ball jedoch aus 3 Metern (!) am leeren Tor vorbei. „Das war schon Kunst“, scherzte ein fassungsloser SVB Fan über die vergebene Großchance. Es blieb die letzte Chance des Spiels, in dem die Braker enttäuscht nach dem Schlusspfiff des guten Schiedsrichter Gäbe den Platz verließen.  Zu allem Überfluss handelte sich Jan Speer wegen Meckerei nach dem Schlusspfiff noch die Ampelkarte ein.

FCO-Trainer Adamovic: „Wir haben uns den Punkt verdient geholt, auch wenn wir in einigen Situationen Glück hatten. Letzte Woche haben wir 7 Stück gefangen, heute zu null gespielt. Ich bin mehr als zufrieden.“ SVB Coach Maik Stolzenberger machte seiner Mannschaft keinen Vorwurf: „Wir wollten Spiel bestimmend sein und waren das. Mein Konzept ging auf, leider fehlten uns die Tore. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“.

Die Statistik

  • SVB: Luca Kemna – David-Luca Preisler (79. Carlos Warns), Philip Müller, Pierre-Steffen Heinemann (59. Miklas Kunst), Patrick Lizius (74. Sinan Ince), Ilhan Tasyer, Paul-Jannes Degener, Jan Speer, Sascha Schwarze, Jonas Kühl.
  • Gelb-Rote Karte: Speer (SVB, nach Abpfiff)

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