SV Phiesewarden gewinnt umkämpftes Derby klar

Verhoef-Elf behält mit 4:0 die Oberhand gegen den ESV Nordenham

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Im Topspiel der 1. Kreisklasse Nord hat der SV Phiesewarden dem ESV Nordenham die erste Saisonniederlage beigebracht. Der SVP bleibt weiterhin ungeschlagen und siegte nach 90 umkämpften Minuten verdient mit 4:0. Die Phiesewarder übernehmen durch den klaren Derbysieg die Tabellenführung, während der ESV auf Platz 3 zu finden ist. Fußballerisch wurde auf dem tiefen Phiesewarder Rasen eher Schonkost geboten, dafür umso mehr Kampf, den die Gastgeber besser annahmen als ihre Gäste aus dem Stadtsüden.

Das Spiel begann höhepunktarm. Beiden Mannschaften waren die Probleme mit dem Platz anzumerken, sodass die Anfangsphase von vielen Fehlpässen und Ballverlusten geprägt war. Die erste Abschlusschance hatte der SVP. Marcel Härtel zog ab, Christoph Müller parierte ohne Mühe. Bis zum ersten Abschluss der Gäste dauerte es bis zur 20. Minute. Mischa Schwarzes Schuss wurde jedoch vom gut aufgelegten SVP-Schlussmann Phil Schaffarzyk zur Ecke geklärt. Phiesewarden agierte in der ersten halben Stunde optisch überlegen, die größte Chance hatte trotzdem der ESV. Daniel Kreckers Freistoß aus 23 Metern zischte knapp am Tor vorbei.

Phiesewarder zeigen sich effizient

Kurz darauf durften die Gastgeber und ihr Anhang jubeln. Lukas Schröder und Fynn Baumgardt eroberten den Ball von Mohamad Sulayman, Baumgardt legte auf Schröder quer und dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 1:0 ins leere Tor der Gäste (36.). Nur fünf Minuten später stellten die Hausherren auf 2:0. Einen Konter über Jerome Ahlers, Baumgardt und Schröder vollendete Fynn Baumgardt im zweiten Versuch, nachdem er zunächst am Pfosten gescheitert war und Glück hatte, dass ihm der Ball erneut vor die Füße fiel (41.). Damit ging es in die Pause.

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Nach Wiederbeginn versuchte der ESV das Heft in die Hand zu nehmen und hatte erneut gute Chancen zu verkürzen. Erst scheiterte Krecker mit einem Freistoß am Pfosten, ehe Schaffarzyk einen Plate-Freistoß aus dem Winkel kratzte. Den Abpraller konnte vom SVP in höchster Not geklärt werden. Die Eintracht war nun merklich verbessert und setzte sich in der Hälfte der Gastgeber fest, kam jedoch kaum zu zwingenden Chancen. Eine dieser wenigen hatte der eingewechselte Suliman Ibrahim, der den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen konnte. Im Gegenzug hatte Marcel Härtel die Entscheidung auf dem Fuß. Sein Lupfer über ESV-Schlussmann Christoph Müller flog allerdings ebenfalls auch weit übers Tor.

Schaffarzyk hält die Null

Wenig später hätte ein Geniestreich von Olaf Speckels beinahe den Anschlusstreffer gebracht, Schaffarzyk reagierte glänzend und konnte dessen schnell ausgeführten Freistoß parieren. Im Gegenzug hatte erneut Härtel die Chance das Spiel zu entscheiden, scheiterte jedoch an Müller. Zehn Minuten vor Schluss war es abermals der Phiesewarder Schlussmann, der seinem Team die „Null“ festhielt, als er einen abgefälschten Fernschuss von Fabian Plate über die Latte lenken konnte.

Der eingewechselte Nelson Pimiento Neira sorgte derweil für die Entscheidung. Nach einem Ballverlust der Eintracht-Defensive in der Vorwärtsbewegung legte Jerome Ahlers auf Pimiento Neira quer, der den Ball nur noch ins leere Tor einschieben musste. Negativer Höhepunkt aus Sicht des SVP war die Gelb-Rote Karte gegen Omar Music, der das Feld aufgrund wiederholten Foulspiels vorzeitig verlassen musste. Trotz allem fiel noch das 4:0. Einen Härtel-Freistoß verlängerte Nils Rimkus über den herausstürmenden Christoph Müller ins eigene Tor. Kurz darauf war der Jubel auf Seiten der Gastgeber riesig, während die Gäste konsterniert und enttäuscht den Platz verließen.

Die Statistik

  • SVP: Phil Schaffarzyk – Simon Wiecking, Christoph Reiprich (43. Omar Music), Jerome Ahlers, Till Wickner (85. Malte Gröne), Fynn Baumgardt, Marcel Härtel, Lukas Schröder (70. Nelson Omar Pimiento Neira), Furkan Atici (73. Julian Koopmann), Muhammed Kaya, Tjark Pankratz.
  • ESV: Christoph Müller – Yannik Rebehn (43. Fabian Plate), Ole Drieling, Mohamad Sulayman (70. Jean-Claude Rebehn), Robin Lotz (55. Suliman Ibrahim), Mischa Schwarze (55. Alexander Sprinz), Daniel Krecker, Nils Rimkus, Daniel Köhler, Olaf Speckels
  • Tore: 1:0 Schröder (36.), 2:0 Baumgardt (41.), 3:0 Pimiento Neira (82.), 4:0 Eigentor Rimkus (88.).

Die Bilder

Die Tabelle

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