HSG Unterweser hält die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben

32:25-Heimsieg gegen Hollenstedt sorgt für neuen Schwung

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Nordenham. Das Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Verbandsliga glimmt bei den Frauen der HSG Unterweser weiter. Mit einem überzeugenden 32:25-Erfolg gegen den Fünftplatzierten TuS Jahn Hollenstedt II bleibt die HSG zumindest am TSV Bremervörde dran. Bremervörde verlor am Wochenende gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen klar mit 22:17. (von Olaf Büker)

Von Beginn an war zu sehen, dass das Team von Trainer Bernd Neumann unbedingt beide Punkte in Nordenham behalten wollte. Die Sporthalle am Luisenhof war mit 120 Zuschauern sehr gut besucht. Der HSG-Trainer musste auf Jana Seedorf, Christien Dubberke-Bruns und auch auf Astrid Eilers verzichten. Sie hatte sich noch mit warmgelaufen, doch es ging nicht. Das Publikum machte immer wieder Stimmung, das spornte die Mannschaft an.

HSG zieht vor der Pause davon

Fenna van Dreumel führte eindrucksvoll Regie und setzte ihre Nebenspielerinnen gut ein. Schnell ging die HSG durch Tore von Fenna van Dreumel und Janine Matschei mit 2:0 in Führung. Hollenstedt hielt dagegen und ging mit 4:5 in Führung. Das war aber auch die einzige Führung der Gäste. Danach spielte nur die HSG Unterweser. Im Tor bot Tanja Speckels-Huisman wieder eine überragende Leistung und war ein großer Rückhalt der Mannschaft.

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Bis zur 17. Minute war die Partie noch einigermaßen ausgeglichen. Es stand 8:6. Dann nutzte die HSG ihre Möglichkeiten gut und baute den Vorsprung von 10:7 auf 15:7 aus. Zur Halbzeit stand es dann 16:9 für die Gastgeberinnen.

Offene Deckung stoppt die HSG nicht

In der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste mit einer offenen Deckung, den Angriffsschwung der HSG zu stoppen. Doch die HSG konnte die Lücken in der Abwehr nutzen und führte in der 41. Minute mit 21:12. In der 44. Minute waren es sogar neun Tore Vorsprung, als Carinne Bauer zum 23:14 einwerfen konnte.

Hollenstedt wollte sich aber nicht in die hohe Niederlage ergeben und kämpfte weiter. Die HSG leistete sich nun im Angriff einige technische Fehler, doch das konnte das gute Gesamtbild nicht kaputt machen. In der 58. Minute erzielte Fenna van Dreumel mit ihrem fünften Tor das 32:23. Den Gästen war es vorbehalten, die letzten beiden Treffer zum Endstand von 32:25 zu erzielen.

Neumann lobt Dynamik und Tempo

Nach der Partie zeigte sich Trainer Bernd Neumann sehr angetan von der Leistung. „So macht Handball Spaß. Diese Dynamik, dieses Tempo – das ist Verbandsliga-Niveau“, sagte Neumann. Die HSG ist wieder im Rennen – das ist noch lobenswert. Das nächste Spiel kann kommen. Die Partie findet am kommenden Sonnabend um 14 Uhr beim TV Oyten III statt.

HSG: Tanja Speckels-Huisman, Ahkle Kranz – Carinne Bauer (7), Louisa Plump (7), Fenna van Dreumel (5), Janine Matschei (4), Liska Stuhrmann (3), Mia Marie Speckels (3/3), Marie Lübben (1), Rieke Asendorf (1), Judith Palm (1), Celine Bohlken, Astrid Eilers, Wiebke Ostendorf.

Meisterteams in der Halbzeit geehrt

In der Halbzeitpause des Frauenspiels wurden die beiden Meistermannschaften der HSG Unterweser, die weibliche Jugend C und die männliche Jugend C I, vom Vorsitzenden der HSG, Hauke Schneider, und beiden Vertretern Insa Horstmann und Benjamin Renken geehrt. Alle Spielerinnen und Spieler erhielten jeweils ein kleines Geschenk vom Vorstand. Zudem wurden die Meisterschaftsurkunden der Handballregion Bremen-Nordsee überreicht. Die Teams wurden mit viel Applaus der Zuschauer belohnt.

Die Bilder