SV Brake II gewinnt zum Abschluss – doch die Schützenhilfe bleibt aus

4:2 beim ESV Wilhelmshaven: Starke Aufsteiger-Saison endet auf Platz drei

Am Ende hatte der SV Brake II seine Hausaufgaben gemacht – doch der Blick auf den anderen Platz nahm dem Auswärtssieg die ganz große Bedeutung. Die Braker gewannen am Freitagabend ihr letztes Saisonspiel beim bereits abgestiegenen ESV Wilhelmshaven mit 4:2. Weil der STV Wilhelmshaven parallel aber mit 2:0 gegen den FSV Jever II siegte, blieb dem SVB nur Rang drei.

Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen den STV Wilhelmshaven war klar: Brake brauchte neben einem eigenen Sieg auch Schützenhilfe. Die kam nicht. Trotzdem zeigte der Aufsteiger beim Schlusslicht noch einmal seine Qualität. Finn Samland brachte den SVB früh in Führung, Ozan Akgül legte in der 17. Minute nach. Zwar verkürzte Rodrigue Bertin Tsamo kurz darauf auf 1:2, doch Torben Mau stellte noch vor der Pause auf 1:3.

Brake erledigt den eigenen Job

Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte Luis Zinedine Franz auf 1:4 und sorgte damit praktisch für die Entscheidung. Der ESV Wilhelmshaven kam durch Nathan Reece Wiese in der 89. Minute noch zum 2:4, mehr passierte aber nicht mehr. Brake nahm die drei Punkte mit – auch wenn sie am Ende nicht mehr für den Sprung auf Platz zwei reichten.

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In der Tabelle steht der SV Brake II nach 26 Spielen bei 55 Punkten und einem starken Torverhältnis von 80:45. Für einen Aufsteiger ist das eine richtig starke Bilanz. Dass die Mannschaft auf der Zielgeraden noch abgefangen wurde, ärgert natürlich – ändert aber wenig an der Qualität dieser Saison.

Aufsteiger mit Ausrufezeichen

Der dritte Tabellenplatz zeigt, wie schnell sich die Braker in der 1. Kreisklasse zurechtgefunden haben. Statt Abstiegskampf gab es bis zum Schluss ein Rennen um die vorderen Plätze. Das ist mehr als nur solide – das ist ein klares Statement.

Auch wenn die ganz große Belohnung ausgeblieben ist, kann der SVB stolz auf diese Spielzeit sein. Die Basis ist gelegt, das Team hat gezeigt, dass es in der Liga nicht nur mithalten, sondern oben mitspielen kann. Jetzt geht es darum, diesen Schwung in die neue Saison mitzunehmen.

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