SV Brake verabschiedet sich mit Sieg vom heimischen Publikum

Kreisstädter bezwingen den Heidmühler FC mit 4:2

Beim letzten Heimspiel der Saison hat der SV Brake einen großen Schritt in Richtung Vizemeisterschaft gemacht. Das Team vom scheidenden Trainer Maik Stolzenberger bezwang den Heidmühler FC mit 4:2. Dabei erzielte Jan Speer drei Tore.

 Vor der Begegnung hieß es Abschied nehmen: Trainer Maik Stolzenberger schließt sich zur neuen Saison BW Papenburg an. Auch für die Assistenten Carsten Feist und Mark Prygodda ist Schluss beim SVB. Jan Speer, Ilhan Tasyer und Torwart Luca Kemna wechseln zum Wilhelmshaven. Verabschiedet wurden zudem Fokko Kramer, der nach einer schweren Verletzung erst einmal pausiert, und Schlussmann Patrick Lahrmann, der Torwarttrainer wird.

HFC trifft zur überraschenden Führung

Lahrmann durfte dann auch noch einmal für wenige Minuten im Tor stehen, er unter Beifall in der 7. Minute von Joris Langerenken ersetzt wurde. Die Gastgeber hatten das Spiel gegen einen tief stehenden Gegner sehr gut im Griff, schlugen aus ihrer Überlegenheit kein Kapital. Ilhan Tasyer (24.) und Patrick Lizius (44.) trafen die Latte. Tasyer und Warns ließen weitere gute Chancen ungenutzt.

Wer die Tore nicht macht, wird oft dafür bestraft. So war es auch dieses Mal: In der Nachspielzeit traf Johannes Wielspütz zum unerwarteten 0:1. „Da sahen Abwehr und Torhüter nicht gut aus“, berichtete Stolzenberger.

Speer-Gala nach Wiederbeginn

Der Chefcoach war aber mit dem Spiel seiner Mannschaft so sehr zufrieden, dass er in der Halbzeit nur einen Ratschlag hatte: „Macht so weiter.“ Das beherzigten seine Jungs auch, in der Folge fielen auch die Tore. In der 58. Minute setzte sich Jan Speer über Außen durch und bediente Ilhan Tasyer, der zum 1:1 einnetzte.

180 Sekunden später schlug es erneut im HFC-Kasten ein. Nach einem Steckpass von Sirus Timouri markierte Speer den Ausgleich. Danach schlug der Torjäger erneut zu und erzielte die verdiente 3:1-Führung (64.) durch einen 25-Meter-Hammer in den Winkel.

Im Anschluss verkürzten die Friesländer auf 2:3 (69.), ehe Langerenken mit einer Parade seine Unsicherheit beim 0:1 wieder gut (71.) machte und den Ausgleich verhinderte. Nach Zuspiel von Jan-Niklas Wiese machte Speer schließlich den Sack endgültig zu. „Ich bin rundum zufrieden. Nun wollen wir den Matchball für die Vizemeisterschaft in 14 Tagen nutzen“, so Stolzenberger.

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